Bis vor Kurzem gab es in der Kamera-Welt ein Pärchen, das einfach nicht zusammenpassen wollte: das Sony-Kameragehäuse und die Nikon-Objektive. Ein neuer Adapter schließt diese Lücke nun endlich.

Weitwinkel, Zoom, Fisheye oder Makro – die Welt der Objektive ist unglaublich vielseitig. Daher ist es viel zu schade, nur das beim Kauf mitgelieferte Kit-Objektiv zu benutzen. Doch wer eine andere Linse an sein Kamera-Gehäuse schrauben möchte, kennt das Problem: Nicht immer sind beide kompatibel. Gerade wenn Objektiv und Gehäuse nicht vom gleichen Hersteller produziert wurden, kann es sein, dass das Objektiv sich nicht an die Kamera stecken lässt oder diese bestimmte Funktionen nicht ausführen kann. Größenunterschiede werden dann mittels eines Adapters kompensiert. Doch wer schon mal sein Nikon-Objektiv auf ein Sony-Kameragehäuse geschraubt hat, musste auf viele Funktionen verzichten: Bildstabilisator und Blendenautomatik gingen durch die Verbindung verloren, und auch den Fokus musste der Fotograf selbst einstellen.

Dank Smart AF Adapter kann Sony die mechanische Blende der Nikon-Objektive nun steuern

Hauptgrund für die Inkompatibilität der beiden Geräte war ein technisches Problem: Die Nikon-Objektive arbeiten mit einer mechanisch einzustellenden Blende. Sony hingegen ist nur auf elektronische Funktionen eingestellt. Dieses Problem löst nun der Adapter-Hersteller Fotodiox. Mit dem Fotodiox Nikon to Sony Fusion Smart AF Adapter kann die Sony-Kamera die Blende nun steuern. Der Adapter garantiert dabei einen Unendlichkeitsfokus für alle Nikon-Linsen und einen schnellen Autofokus. Am besten funktioniert der Adapter, wenn die Kamera im Automatik- oder Zeitautomatik-Modus genutzt wird.

Der Fotodiox Fusion Smart AF Adapter kann bei Fotodiox bestellt werden. Er kostet etwa 370 US Dollar, das entspricht etwa 350 Euro.