Insbesondere die aktuellen Flaggschiff-Modelle der Galaxy-Reihe erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Für den mitgelieferten Desktop-Modus der neuesten Smartphones gilt das indes bisher nicht. Der Versuch, das Feature zur Nutzung des Geräts in Verbindung mit einem herkömmlichen PC-Monitor zu etablieren, soll nun offenbar nochmals forciert werden. Auftrieb verleihen soll insbesondere ein neues System als Alternative zum herkömmlichen Android.

Samsungs DeX Station bietet Besitzern eines Galaxy S8, S8+ oder eines Note8 die Möglichkeit, ihr Smartphone mit einem externen Monitor sowie mit der herkömmlichen Kombination aus Maus und Tastatur zu verbinden. Auf diese Weise soll laut Aussage des Smartphone-Riesen über das Telefon ein Desktoperlebnis entstehen. Aufseiten der Nutzer hielt sich die Begeisterung bisher eher in Grenzen. Das soll – und könnte – sich nun aber nachhaltig ändern. In einem neuen Video gibt Samsung einen Überblick über die Neuerungen, die dem Desktop-Mode von Samsung einen Schub geben sollen.

DeX für Galaxy S8 jetzt mit Linux-Unterstützung

Im Mittelpunkt des neuerlichen Vorstoßes steht die seit einigen Wochen erwartete Integration von Linux – bisher war lediglich eine Oberfläche verfügbar, die am ehesten noch mit einem rudimentären Windows zu vergleichen ist. So zeigt das von Samsung veröffentlichte Demovideo, wie mithilfe einer App die Linux-Distribution Ubuntu im Vollbildmodus auf einem zusätzlichen Monitor erscheint. Es ist davon auszugehen, dass sich zukünftig in der zugehörigen App auch andere Systeme auf Linux-Basis auf diese Weise starten lassen.

DeX-Dock dient als Knotenpunkt

Ausgangspunkt für die Verbindung der Desktop-Hardware mit dem Highend-Smartphone ist das eigens von Samsung entwickelte DeX-Dock. Dabei handelt es sich im Grunde um eine klassische Dockingstation, die mit Schnittstellen wie HDMI, USB und LAN ausgestattet ist. Somit kann das Smartphone mithilfe einer zentralen Einheit sowohl mit den Eingabegeräten sowie dem Monitor, als auch beispielsweise via LAN-Kabel mit dem Internet verbunden werden. Hilfreich könnte das neue System für das DeX-Dock vor allem für Entwickler sein, etwa um neue Apps komfortabler programmieren zu können.