Gerade einmal fünf Jahre ist es her, dass Apple mit dem iPad mini die Lücke zwischen iPhone und iPad schloss. Nach vier Modellversionen droht dem Mini-Tablet jetzt das Aus: Neuesten Gerüchten zufolge will Apple die Reihe einstellen. Stattdessen könnte es auf der anstehenden WWDC eine wahre MacBook-Offensive geben – mit gleich drei neuen Geräten.

Die Nische, die das iPad mini bei seinem Start im Jahr 2010 besetzt hatte, ist mittlerweile immer kleiner geworden. Denn seinem Format mit einem 7,9 Zoll großen Display kommen andere Geräte von beiden Seiten näher. Zum einen das jüngste 9,7-Zoll-iPad, zum anderen das iPhone 7 Plus mit 5,5 Zoll. Andere Plus-Size-Smartphones wie das Samsung Galaxy S8 Plus besitzen sogar einen 6,2 Zoll großen Bildschirm. Wie BGR eine Quelle zitiert, die "nah an Apple" sein soll, bedeutet diese Entwicklung das Aus für das iPad mini. Unklar sei nur noch, ob die Kalifornier die Reihe ohne Modell-Updates noch eine Weile weiterverkaufen oder sie komplett vom Markt nehmen, damit sich die Apple-Geräte nicht gegenseitig kannibalisieren.

Wird die MacBook Air-Reihe fortgesetzt?

Die Regale wären dann quasi wieder frei für neue MacBooks. Und von denen könnte Apple gleich drei neue Modelle auf der kommenden Worldwide Developers Conference (WWDC) vom 5. bis 9. Juni im kalifornischen San José vorstellen, vermutet der Nachrichtendienst Bloomberg. Dazu könnte neben einem verbesserten 12-Zoll-MacBook ein MacBook Pro gehören mit einem Kaby-Lake-Prozessor von Intel sowie 32 GB RAM, die den begrenzten 16-GB-Arbeitsspeicher des aktuellen Modells kräftig erweitern. Als Dritter im Bunde könnte sich ein neues MacBook Air erweisen. Es wäre das erste Upgrade seit 2015. Sollte es dabei nur Hardware-Änderungen geben und das Design – wie vermutet – unangetastet bleiben, würde die Air-Reihe seit sieben Jahren dieselbe Optik zeigen.