Energie für alle? Das Ladecase für Apples AirPods könnte zur Allzweckwaffe zum Laden von sämtlichen mobilen Devices aus Cupertino werden. Zumindest, wenn es nach einem neuen Patentantrag der Kalifornier geht.

Mit dem Ladecase für die AirPods hat Apple den Weg zum induktiven Laden frei gemacht. Denn die stylischen Kopfhörer müssen lediglich in die Packung zurückgelegt werden, schon gibt dort ein Akku kabellos seine Energie an die AirPods ab. Bis zu 24 Stunden Laufzeit sind dann wieder drin.

Seine eigene Energie bezieht der Akku des Ladecase über einen Lightning-Anschluss. Doch Stromfluss ist keine Einbahnstraße. Auf dem gleichen Weg, wie die Energie in den Akku hineingelangt, könnte er auch wieder hinaus, muss man sich bei Apple gedacht haben. Denn ein neuer Patentantrag, von dem MacTechNews berichtet, deutet auf Pläne hin, mit dem Akku des Ladecase nicht nur die AirPods, sondern auch iPhone und iPad mit frischer Ladung zu versorgen.

Liefert das AirPods Ladecase auch iPhone und iPad induktive Energie?

Diese Idee ist naheliegend, wenn man davon ausgeht, dass die Apple-User für den Audio-Genuss ihre AirPods immer dabei haben. Denn dann wären auch das Ladecase und damit die nächste Stromquelle mit passendem Anschluss in der Regel nicht weit. Oder ist der Lightning-Anschluss nur eine Zwischenstation? Schließlich könnte das induktive Laden im Apple-Ökosystem zukünftig die Führungsrolle übernehmen. Die nächste Apple Watch zumindest ist Gerüchten zufolge ein heißer Anwärter auf einen Akku, der sich kabellos aufladen lässt. Gut möglich also, dass auch iPhone und iPad in nicht allzu ferner Zukunft per induktivem Laden frische Energie beziehen – und das Ladecase hätte die passende Technik gleich an Bord.