Derzeit kursieren vor allem Gerüchte, dass sich der Produktions- und Verkaufsstart des iPhone 8 verzögern könnten. Doch scheinbar hat man im Hause Apple nun eine Urlaubssperre von Mitte September bis Mitte November verhängt. Das deutet darauf hin, dass die neuen iPhone-Modelle doch wie üblich im September auf den Markt kommen.

Des einen Freud ist des anderen Leid. In diesem Fall dürfte die Nachricht die Apple-Fans und -Kunden beglücken – während die Mitarbeiter des Konzerns weniger euphorisch reagieren werden. Anlass dafür ist eine interne E-Mail, die der Apple-Leaker Benjamin Geskin bei Twitter veröffentlicht hat. In der Mail wird den Beratern und Führungskräften von AppleCare mitgeteilt, dass sie im Zeitraum zwischen dem 17. September und dem 4. November keinen Urlaub nehmen dürfen. Da der Support-Bedarf in dieser Zeit ansteigen werde, werde jeder Mitarbeiter gebraucht und ein Fehlen sei inakzeptabel. "Black Out Days" nennt man das in Cupertino.

Sollte es sich bei besagter E-Mail um keinen Fake handeln, könnte die Urlaubssperre ein Indiz dafür sein, dass Mitte September die neuen iPhones auf den Markt kommen. Erwartet werden drei Modelle: das iPhone 7s, iPhone 7s Plus und natürlich ein generalüberholtes iPhone 8. Wegen Letzterem wurde spekuliert, dass sich sowohl der Produktionsstart als auch der Release der Geräte verzögern könnten. Denn die neue Technik soll im nächsten Apple-Flaggschiff noch nicht ganz einwandfrei funktionieren.

Release der neuen iPhones am 17. September ist unwahrscheinlich

Zunächst einmal bleibt aber abzuwarten und zu prüfen, ob die E-Mail tatsächlich echt ist. Der 17. September ist ein Sonntag und obendrein ein Feiertag (Constitution Day). Eine Markteinführung an diesem Tag erscheint ziemlich unwahrscheinlich. Möglich ist aber, dass ab diesem Datum Schulungstermine für die Mitarbeiter stattfinden und die iPhones eine Woche später, also am 22. oder 23. September, in die Läden kommen.