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Apple will den Schlaf tra­cken – mit der Apple Watch?

Puls, Atemtempo, Schnarchgeräusche: Mit dem Schlaftracker der Firma Beddit überwacht der Nutzer seine Nachtruhe.

Apple will Men­schen mit Schlaf­pro­ble­men künf­tig die Mög­lich­keit geben, ihre Nacht­ru­he zu über­wa­chen. Dafür ver­leib­te sich das Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men die fin­ni­sche Fir­ma Beddit ein. Die stellt spe­zi­el­le Bän­der für Matrat­zen her, um in Ver­bin­dung mit einem iPho­ne den Schlaf zu tracken.

Beddit bie­tet mit sei­nem smar­ten Band “Beddit Sleep Moni­tor” ähn­li­che Dienst­leis­tun­gen an wie ein Schlaf­la­bor. Sen­so­ren ermit­teln die Schlaf­qua­li­tät und mes­sen dafür Puls, Atem­fre­quenz, die Inten­si­tät und Dau­er ver­schie­de­ner Schlaf­pha­sen sowie Tem­pe­ra­tur und Feuch­tig­keit im Raum. Mit der pas­sen­den iOS-App las­sen sich die Daten über­tra­gen und dank des Mikro­fons am Smart­phone zusätz­lich fest­stel­len, ob der Besit­zer schnarcht.

Nun wur­de das Start­up von Apple über­nom­men, wie Beddit in einer Mel­dung auf sei­ner Home­page bekannt gab. Wel­che Zie­le der iPho­ne-Her­stel­ler genau mit die­ser Über­nah­me ver­folgt, gab Apple nicht bekannt. Der Kon­zern könn­te sich jedoch an der vor­han­de­nen Soft­ware ori­en­tie­ren oder sich wich­ti­ge Paten­te und Tech­no­lo­gien sichern.

Apple hat Gesund­heits­track­ing für sich entdeckt

Es wird jedoch gemut­maßt, dass die Apple Watch künf­tig als Schlaf­tra­cker fun­gie­ren soll. Gerüch­te­hal­ber sei ohne­hin geplant gewe­sen, die smar­te Uhr mit wei­te­ren Kör­per­sen­so­ren aus­zu­rüs­ten. Der­zeit kann die Apple Watch nur Fit­ness­da­ten wie die gelau­fe­nen Schrit­te und den Puls mes­sen. Eine App für die Schlaf­ana­ly­se fehlt der Uhr bisher.

Das Gesund­heits­track­ing ist für Apple schon seit gerau­mer Zeit inter­es­sant. Über die Health-App kön­nen Nut­zer von Apple-Devices an Gesund­heits­stu­di­en teil­neh­men. Zudem arbei­tet der Kon­zern laut Medi­en­be­rich­ten auch an Dia­be­tes-Sen­so­ren, die auf einer Apple Watch opti­mal plat­ziert wären. Pati­en­ten hät­ten so zu jeder­zeit und ohne Umstän­de Ein­blick in ihre Blut­zu­cker­wer­te und könn­ten ent­spre­chen­de Maß­nah­men ergreifen.

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