Schon über ein Jahr ist das BlackBerry KEYone auf dem Markt. Doch bislang müssen sich die Nutzer mit Android 7.1 Nougat zufriedengeben. Und die Wartezeit wird noch länger andauern. Immerhin: Jetzt hat BlackBerry die erste Beta auf den Weg gebracht.

Gut Ding will Weile haben. Trifft das alte Sprichwort auch diesmal zu, dürfte BlackBerry beim Rollout von Android Oreo für das KEYone keinerlei Probleme bekommen. Denn die Kanadier haben es mit der Einführung des derzeit aktuellen Betriebssystems offenbar nicht eilig, wie SmartDroid berichtet. Noch immer ist von einem Update nichts zu sehen. Stattdessen hat BlackBerry gerade mal die erste Beta auf die Reise geschickt.

Offenbar will die Software-Schmiede, die das KEYone vom chinesischen Hersteller TCL fertigen lassen, nicht dieselben Erfahrungen machen wie Samsung. Die Südkoreaner mussten beim Update fürs Galaxy S7 gleich mehrere Anläufe unternehmen, bis alles reibungslos lief.

Nach dem KEYone ist vor dem BlackBerry Motion

Entsprechend vorsichtig geht BlackBerry vor. Denn die Beta-Version, die jetzt den ersten Schritt hin zum Oreo-Update markieren soll, ist nicht öffentlich. Stattdessen müssen sich interessierte Nutzer auf einer speziellen Webseite anmelden. Und das scheint keine Garantie dafür zu sein, auch wirklich als Tester an Bord zu kommen.

Bis zur finalen Version könnten dann noch Wochen, vielleicht Monate ins Land ziehen. Das ist aus drei Gründen überraschend. Erstens gibt es mit dem BlackBerry KEY2 bereits ein hauseigenes Smartphone, das sogar mit der nächsthöheren Variante Android 8.1 Oreo läuft. Zweitens ist es gut möglich, dass Google schon Android P an den Start gebracht hat, bevor BlackBerry mit dem Vorgänger herausrückt. Drittens ist die Update-Entwicklung damit nicht zu Ende: Auch die Nutzer des BlackBerry Motion, das im Oktober 2018 vorgestellt wurde, warten noch auf Android Oreo.