Facebooks virtueller Helfer namens M soll sich künftig in Messenger-Chats einschalten und dort Vorschläge unterbreiten. Die Künstliche Intelligenz analysiert die Gespräche und macht sich bei bestimmten Keywords bemerkbar. 

Die Testphase laufe bereits seit mehr als einem Jahr und sei nun abgeschlossen, berichtet theverge.com. In einem offiziellen Blogeintrag teilte Facebook mit, dass M in Zukunft helfen könne, "Konversationen zu managen und Dinge zu erledigen". So würde der digitale Assistent etwa mitbekommen, wenn ein Chatteilnehmer fragt, wo sich ein anderer gerade befindet und das Teilen des aktuellen Standortes anbieten.

Künstliche Intelligenz kommt für Android und iOS

Andere Möglichkeiten wären Mitfahrgelegenheiten zu organisieren oder beim Tätigen einer Überweisung zu helfen. Geht es um ein Treffen, kann M hilfreich sein, um einen einfachen Plan mit Ort und Uhrzeit aufzustellen. Stehen mehrere Vorschläge im Raum, würde M ein Umfragetool anbieten, um eine Mehrheit auszumachen. Auch die beliebten Emoticons könne M vorsortieren, um eine passende Reaktion auf eine Frage zu zeigen.

M kommt sowohl für iOS als auch für Android auf den Markt – zunächst allerdings nur in den USA. Die weitere Verbreitung rund um den Globus ist allerdings geplant. Wann die Künstliche Intelligenz auch deutschen Chattern zur Verfügung stehen wird, wollte Facebook noch nicht bekannt geben. Dafür aber eine Information, die für viele sehr wichtig sein dürfte: Man müsse weder auf die Vorschläge des digitalen Helfers reagieren noch ihn überhaupt zu Rate ziehen – denn wem M auf den Geist gehen sollte, der kann ihn in den Einstellungen auch abschalten.