Großartige Eindrücke und tiefe Emotionen – das sollen laut Facebook die Chats im hauseigenen Messenger ermöglichen. Um die Bilderwelt reicher und auch schärfer zu machen, rollt das Zuckerberg-Team jetzt zwei Updates aus: 360°-Fotos und HD-Videos stehen ab sofort als neue Optionen zur Verfügung – allerdings nicht überall.

Facebook rüstet mit den neuen Funktionen die visuellen Möglichkeiten seines Messengers weiter auf, berichtet das Netzwerk. Zuvor zogen schon Bilder, Videos, Sticker und GIFs auf die Chat-Plattform. Im vergangenen Herbst kam dann mit den Bildern in 4K-Auflösung die Hochauflösung hinzu. Zeit, die Optionen zu erweitern.

Zum Beispiel mit 360°-Fotos, den Bildern, die in Panorama-Optik geschossen werden. Diese kann der User nun wie gewohnt hochladen und versenden. Der Messenger verwandelt die Datei dann automatisch in ein sogenanntes "immersives" Bild – sprich: Der Empfänger kann damit interagieren und sich durch Tippen, Ziehen oder dem Drehen des Smartphones in der Welt des Fotos "umschauen". Ein Kompass-Symbol am rechten Rand zeigt die 360°-Bilder an. Die Funktion ist auch schon aus dem Newsfeed von Facebook bekannt.

Facebook 4k-Videos
Facebook 4k-Videos (© 2018 Facebook)

Wo 4K-Bilder sind, sollten hochauflösende Clips nicht fern sein, mag man sich in Menlo Park gedacht haben – und lässt jetzt die HD-Videos folgen. Der User kann sie aus seiner Bildergalerie, dem Newsfeed oder einem anderen Chat nehmen und weiterversenden. Eine HD- oder SD-Markierung gibt Aufschluss über die Videoqualität. Tippt man die Markierungen an, kann man zwischen den Auflösungen wechseln.

(Noch) keine HD-Videos in Deutschland

Das Update für die 360°-Bilder rollt Facebook weltweit sowohl auf seinem iOS- als auch auf dem Android-Messenger aus. Anders bei den HD-Videos: Die hochauflösenden Clips gibt es zunächst nur in Australien, Belgien, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Hongkong, Japan, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Rumänien, Schweden, der Schweiz, Singapur, Südkorea, Taiwan und in den USA. Ob und wann Deutschland folgt, ist noch nicht klar – womöglich ist Facebook das mobile Datennetz hierzulande nicht schnell genug.