Das Rollout hat begonnen: Der Facebook Messenger erhält ein neues Design und hat im neuen Gewand die ersten Geräte erreicht. Die Designsprache soll klarer und wichtige Features damit besser zu nutzen sein.

Es ist schon eine Weile her, dass Facebook ein neues Design für seinen Facebook Messenger in Aussicht stellte: Bereits auf der F8-Konferenz im Mai dieses Jahres hatte das Unternehmen den neuen Look angekündigt. Rund vier Monate später hat das Rollout laut GSMArena tatsächlich begonnen – und löst einiges von dem ein, was Facebook für den neuen Wurf versprochen hat.

Änderungen per Server statt Play-Store-Update

Laut der Quelle der Webseite habe es sich in ihrem Fall nicht um ein Update über den Play Store gehandelt. Vielmehr seien die Änderungen via Server eingespielt worden. Facebook hatte bei seiner Ankündigung im Mai seine Pläne für den Messenger so zusammengefasst:  Die User-Erfahrung sollte einfacher werden. Das Design würde entsprechend schlanker gestaltet, damit die Nutzer die Haupt-Features künftig möglichst schnell erreichen könnten.

Nach den ersten Eindrücken sieht die untere Leiste tatsächlich weniger überladen aus. Sie besteht nur noch aus drei Buttons, die beiden Icons „Kamera“ und „Neuer Chat“ wurden in die obere rechte Ecke verlegt.  Die meisten überflüssigen Features sind indes unter den dritten unteren „Explore“-Tab gewandert – ebenfalls eine willkommene Vereinfachung des bisherigen Looks.

Facebook Messenger
Der Facebook Messenger verzichtet mit dem Re-Design auf Features im Hauptfenster, die von den Nutzern bislang kaum genutzt wurden. (© 2018 EuSouOGoku / Twitter)

Neuer Dark-Mode soll kommen

Ob dagegen der Facebook Messenger durch die weiter verstärkte weiße Optik beim neuen Design gewonnen hat, bleibt abzuwarten. Die ersten Eindrücke vermitteln ein etwas blasses Bild, das die Grenzen hier und da ein wenig vermissen lässt.

Der Messenger-Dienst hat für seine Neugestaltung aber auch einen „echten“ Dark-Mode versprochen. Das könnte für alle, die mit Weiß so ihre Probleme haben, zu einer praktikablen Lösung werden.

Wie der weitere Rollout technisch und zeitlich ablaufen wird, ist bislang nicht bekannt.

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