Wie kommunizieren Windows-10-Mobilgeräte und die Fitbit-Fitnesstracker miteinander? Um diese Frage zu beantworten, startet Fitbit jetzt einen Beta-Test. Die Kandidaten dafür hatten die Kalifornier vor zwei Monaten in einem Blog-Aufruf gesucht. Nun wird das nötige Update an die Tester ausgerollt.

Anlass für den Beta-Test ist eine Neuerung, die Microsoft derzeit in den Vorversionen zum Windows 10 Mobile Creators Update erprobt. Ziel: Geräte, die mit dem Betriebssystem ausgestattet sind, sollen zukünftig als GATT Server fungieren – sprich, sie sollen per Bluetooth mit anderen Devices wie einem Fitnesstracker kommunizieren können.

Wenn das Zusammenspiel funktioniert, wird die GATT-Technologie genutzt, um SMS oder andere Benachrichtigungen vom Smartphone auf den Tracker zu überspielen. Umgekehrt kann der Tracker die gesammelten Daten auf das Smartphone übertragen, wo eine App dann berechnet, wie effizient und ausgewogen das Training des Nutzers tatsächlich ist.

Fitbit erleichtert das Feedback zum Beta-Test

Laut WindowsArea wird die Fitbit-App der registrierten Beta-Tester derzeit auf die Version 2.19.983.0 aktualisiert, sofern sie gleichzeitig die neueste Windows Insider Build, die Probeversion zum Windows 10 Creators Update nutzen. Die Benachrichtigungsfunktionen müssen anschließend über eine Berechtigungsanforderung aktiviert werden. Anschließend werden dann SMS- und Telefonbenachrichtigungen unterstützt.

Fitbit wartet nun auf das erste Feedback auf die Implementierung der GATT-Server-Unterstützung. In der Anfangsphase, hat das Unternehmen eingeräumt, könne es noch zu Problemen mit der Stabilität kommen. Ein entsprechender Link zu Fitbit inklusive vorbereitetem Feedback-Fragebogen, über den die Erfahrungen übermittelt werden können, ist in der App gleich eingebaut.