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Fret Zea­lot: Bass­gi­tar­re ler­nen wie ein Videospiel

Fret Zealot dient Optional zur Zierde.

Bass spie­len mit LEDs: Fret Zea­lot sam­melt der­zeit auf Kick­star­ter Geld, um eine neu­ar­ti­ge Lern­me­tho­de in die Tat umzu­set­zen. Das Kon­zept ist ein­fach: Dün­ne LED-Leucht­strei­fen sol­len ange­hen­den Künst­lern mit­tels Leucht­si­gna­len die rich­ti­gen Griff­mus­ter anzeigen.

Fret Zea­lot (Deutsch: “Griff­brett Fana­ti­ker”) ist als Gad­get für vor­han­de­ne Bass­gi­tar­ren kon­zi­piert. Für jeden Bund ist ein LED-Strip vor­ge­se­hen, wobei je eine Leucht­di­ode pro Sai­te inte­griert ist. Die dazu­ge­hö­ri­ge App lässt die Lich­ter kabel­los erstrah­len und zeigt so Griff­mus­ter oder Ska­len an. So hilft Fret Zea­lot etwa beim Ler­nen von Songs oder dient bei Soli als Erin­ne­rungs­hil­fe. Ins­ge­samt ähnelt das Prin­zip Rhyth­mus­spie­len wie “Gui­tar Hero”, wo es auf dem Bild­schirm ange­zeig­te Grif­fe auf einem Gitar­ren­con­trol­ler nach­zu­grei­fen gilt.

App mit Such­funk­ti­on für Songs

Die Soft­ware beherrscht sowohl Stan­dard-Akkor­de in unter­schied­li­chen Ton­ar­ten als auch zahl­rei­che fort­ge­schrit­te­ne­re Grif­fe. Laut den Machern soll die App kei­ne Wün­sche offen las­sen. Und falls doch, rei­che eine E‑Mail aus, damit der Wunsch per Update Berück­sich­ti­gung fin­det. Per Such­funk­ti­on las­sen sich Songs unter­schied­li­cher Stil­rich­tun­gen fin­den, dar­un­ter Rock, Blues und Folk.

Für indi­vi­du­ell gestimm­te Sai­ten fin­det sich in der App eben­falls eine Ein­stel­lung. Fret Zea­lot funk­tio­niert so auch mit Kapod­a­s­tern und passt die LED-Anzei­ge an geän­der­te Stimm­la­gen an. Alle Strei­fen blin­ken auf Wunsch in der Lieb­lings­far­be, pul­sie­ren oder geben sons­ti­ge Leucht­ef­fek­te wider.

Nicht das ers­te Pro­jekt der Macher

Der Min­dest­bei­trag für ein Bass-Set liegt bei 199 Dol­lar, umge­rech­net rund 167 Euro. Für ein Dop­pel­pack wer­den 379 Dol­lar fäl­lig, was etwa 318 Euro ent­spricht. Ein begrenz­tes Kon­tin­gent ist zu einem ver­güns­tig­ten Preis ver­füg­bar. Bis zum 1. Juni 2018 haben Inter­es­sen­ten die Gele­gen­heit, das Pro­jekt zu unter­stüt­zen. Zwar ist bei Kick­star­ter gene­rell Skep­sis ange­bracht, da kei­ne Garan­tie besteht, dass das beschrie­be­ne Pro­dukt tat­säch­lich erscheint. Die Macher von Fret Zea­lot haben jedoch bereits eine Vari­an­te für nor­ma­le Gitar­ren erfolg­reich veröffentlicht.

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