Erst überschlagen sich Gerüchte zum Samsung Galaxy X – da macht zusätzlich das Galaxy Note9 von sich reden. Das derzeitige Flaggschiff der Südkoreaner soll laut der Tech-Insider Ice Universe und Evan Blass gleich zwei Upgrades erfahren: Einen quasi randlosen Nightmode unter Android Pie und ein neues Modell in edlem Weiß.

Da stand den Entwicklern in Seoul wohl kurz der Atem still: Am 1. November stellte die eher unbekannte chinesische Tech-Marke Royole das erste faltbare Smartphone der Welt vor. Anscheinend ist das für Samsung aber noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Der Hersteller änderte auf Facebook prompt sein Profilbild: mit einem gefalteten Samsung-Schriftzug:

Gefalteter Samsung-Schrift als Teaser für Galaxy X
Klares Statement auf Facebook: Das faltbare Samsung-Smartphone kommt. (© 2018 Samsung Mobile / Facebook)

Statt frühestmöglich eine eher unausgereifte Falt-Variante vorzustellen – Royoles Ansatz musste sich harter Kritik der Netzgemeinde über sein "grobes Design" und die "ärmliche Software" aussetzen –, konzentriert sich der Konzern lieber auf die bedachte Produktion eines schönen Galaxy X – und die Optimierung seines derzeitigen Flaggschiffs Galaxy Note9.

Beta-Version liefert Hinweis

Wie der taiwanische Leak-Profi Ice Universe nun auf Twitter postete, gibt Samsung alles, um bei Note-9-Nutzern den Eindruck eines 100-prozentigen Fullscreens zu erwecken. Die Beta-Version von Android Pie soll darüber Aufschluss geben. Mit ihr zieht der sogenannte "Nightmode" auf das Flaggschiff.

Der soll die ohnehin schon dünnen Ränder des Smartphones noch schmäler wirken lassen, sodass sie für den User fast komplett verschwinden. Wie Samsung das anstellen will, ist bisher noch unklar, ebenso wie das Datum, an dem das Galaxy Note 9 auf Android Pie gepusht wird. Angeblich soll es im Frühjahr 2019 so weit sein.

Galaxy Note9 in Weiß?

Zusätzlich könnte das Farbspektrum des Note9 ein Upgrade erfahren. Wie Samsung-Liebhaber Evan Blass per Twitter mitteilt, wurden ihm Renderbilder von einem edlen weißen Finish übermittelt – Quelle unbekannt.

Die Netzgemeinde ist sich allerdings sicher: Da waren nicht nur Photoshop-Profis am Werk, das Bild ist echt. Ob sich dieses Gerücht als wahr entpuppt, wird wohl auch erst 2019 ans Licht kommen. Wir dürfen also gespannt bleiben.