Samsung arbeitet offenbar an einem überarbeiteten Irisscanner und einer besseren Gesichtserkennung für das Galaxy S9. Das zumindest vermeldet eine asiatische Quelle.

Wer nun auf eine Kamera mit Tiefenerkennung à la iPhone X und Face-ID hofft, wird wohl enttäuscht werden: Im Bericht des koreanischen Portals ET News (laut The Android Soul) ist nämlich die Rede von "Software-Verbesserungen" – die Frontkamera und der Irisscanner des Galaxy S9 entsprechen ansonsten der Hardware des Galaxy S8. Dennoch sei es möglich, dass das 2018er Topmodell mit neuen Features aufwartet, wie ein Experte meint. So könnten Software-Verbesserungen einerseits die Erkennung beschleunigen, andererseits aber auch "Erweiterungen" mitbringen.

Neue Features statt mehr Sicherheit?

Welcher Art diese "Erweiterungen" sein könnten, lässt der Bericht jedoch offen. Ob sich damit die Sicherheit verbessern lässt, bleibt abzuwarten. Zur Erinnerung: Die Gesichtserkennung des Galaxy S8 steht in der Kritik, weil offenbar schon ein ausgedrucktes Foto des Besitzers reicht, um das Smartphone via Frontkamera zu entsperren, da die Hardware keine Tiefenerkennung wie das iPhone X beherrscht. Sicherheitsforschern gelang es zwar, auch das Apple-Flaggschiff zu überlisten, allerdings ist der Aufwand ungleich größer, erfordert es doch eine 3D-Maske vom Gesicht des eigentlichen Besitzers.

Welche Ausstattung das Galaxy S9 wirklich mitbringt, erfahren wir womöglich schon im Februar 2018. Gerüchten zufolge könnte Samsung das neue Flaggschiff früher als sonst ankündigen. Einen ins Display integrierten Fingerabdruckscanner scheint Samsung indes verworfen zu haben. Ganz auf das Feature verzichten wolle das Unternehmen jedoch nicht, wie ein Sprecher bereits betonte. Darüber hinaus gibt es Gerüchte um einen iPhone-SE-Konkurrenten von Samsung in Form eines Galaxy S9 Mini – mit einem Display unter 5 Zoll. Bis zur offiziellen Ankündigung des Galaxy S9 wird es wohl auch nur ein Gerücht bleiben.