In Köln hat die Gamescom, die meistbesuchte Videospielmesse der Welt, ihre Pforten für das private Publikum geöffnet. Zum Start gab es gleich erste Einblicke in zwei Fortsetzungen der beliebtesten Echtzeit-Strategie-Reihen: Zum einen kehrt "Anno" in die Vergangenheit zurück, zum anderen feiert "Age of Empires" nach über zehn Jahren ein Comeback.

Mit "Anno 2070" und "Anno 2205" schickte die Wirtschaftssimulation die Echtzeit-Strategen zweimal in die Zukunft, nun kehrt die Reihe zu ihren Wurzeln zurück – nämlich in die Vergangenheit. In "Anno 1800" findet sich der Spieler in der industriellen Revolution wieder. Wird er die Arbeiter unterdrücken und ausbeuten? Oder dem Industriezeitalter ein menschenfreundliches Gesicht geben? In der umfangreichen Kampagne und dem Multiplayer-Modus kann man natürlich wieder Produktionsketten aufbauen, Handelsrouten festlegen und sich bei Erfolg mit einem monumentalen Bauwerk belohnen. Neben Schiffen und Straßen kommt nun auch der Schienenverkehr für den Warentransport hinzu. Als Releasetermin für "Anno 1800" peilt der Publisher Ubisoft den Winter 2018 an.

Mehrfachfutter für "Age of Empires"-Fans

Kein Geringerer als Bill Gates gab den Anstoß zum Comeback der "Age of Empires"-Reihe, das ebenfalls auf der Gamescom bekannt gegeben wurde. Der Microsoft-Gründer hatte schon letztes Jahr über Reddit verkündet, dass er sich einen neuen Teil der Serie wünschen würde. Nun können Bill Gates und alle Hobby-Imperatoren aufatmen: Mit "Age of Empires IV" geht eine der beliebtesten Spiele-Reihen in die nächste Runde – auch wenn der Releasetermin noch nicht feststeht. Details zum Inhalt und zum Gameplay hat Microsoft bislang ebenso wenig preisgegeben. Die Wartezeit wird den Fans allerdings mit einer Remastered-Version in 4K der Teile 2 und 3 versüßt, die laut golem.de am 19. Oktober für Windows 10 auf den Markt kommen soll.