Google startet im Smart Home-Sektor anscheinend so richtig durch. Nachdem Google-Tochter und Smart Home-Pionier Nest auch in deutschen Häusern für Sicherheit sorgt, bekommt Google Home nun von zwei weiteren Firmen Unterstützung: Belkin Wemo und Honeywell.

Wer sein Heim mit Google Home teilt, konnte sich bislang bereits über intelligente Lampen, smarte Rauchmelder und Überwachungskameras freuen. Denn Googles Zusammenarbeit mit Nest, Philips Hue und Samsung Smart Things erlaubte es, diese Smart Home-Komponenten mittels Google Home zu steuern. Die Liste der Partner-Firmen wurde nun um Belkin Wemo und Honeywell erweitert, wie Google bekannt gab. Damit können in Zukunft auch die Heizungsthermostate von Honeywell und die Sicherheitskameras und Lampen von Belkin Wemo über den Google Assistant gesteuert werden.

Wenn Heizung und Lampen aufs Wort hören

"Hey Google, dreh die Heizung im Wohnzimmer hoch" – bis auf diesen Befehl hin auch hierzulande Google Home für eine kuschelige Wärme sorgt, wird es aber noch etwas dauern. Denn den hübschen Google Home-Speaker, der als Steuerungszentrale dient, hat der Suchmaschinen-Riese in Deutschland noch nicht offiziell in den Handel gebracht. Smart Home-Fans müssen sich derzeit noch an den Import halten. Nachdem Google mit der 2014 gekauften Tochterfirma Nest aber bereits den deutschen Markt eroberte, ist davon auszugehen, dass auch die komplette Produktpalette hier bald verfügbar sein wird.

Der Google Home-Speaker ist ein auf den ersten Blick unscheinbares Produkt. In der Form erinnert er an eine Blumenvase, nur ein kleiner Knopf, die eingebauten Lautsprecher im unteren Teil und ein Stromkabel deuten darauf hin, dass der kleine Kegel nicht nur eine dekorative Funktion hat. Um den Speaker zu aktivieren, reicht es, ihn mit "Hey Google" anzusprechen – die Anweisung danach muss dann allerdings in englischer Sprache erfolgen. Denn solange es das Kontrollgerät noch nicht in Deutschland zu kaufen gibt, spricht es auch unsere Sprache noch nicht.