GoPro will mit einem neuen Action-Camcorder für Furore sorgen: Die 360-Grad-Kamera Fusion nimmt VR-Videos in 5,2K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde auf und eignet sich damit perfekt für Virtual-Reality-Aufnahmen. Ende des Jahres soll die Cam in den Regalen liegen.

Das ehemalige Vorzeigeunternehmen geriet in der letzten Zeit in eine Krise, die Verkaufszahlen schwächelten, Entlassungen folgten. Nun soll die neue Action-Cam das Geschäft zu Weihnachten wieder ankurbeln. GoPro verriet in einer Pressemitteilung, dass die Videos mit der neuen Fusion so wirken sollen, als ob der Nutzer mit sechs herkömmlichen GoPros gleichzeitig filmen würde.

Wer normale Filme oder Fotos machen wolle, könne dies mit der Neuentwicklung natürlich auch. Das funktioniert dank der sogenannten "Overcapture"-Technologie, die Inhalte aus den VR-Aufnahmen extrahiert. Trotz der vielversprechenden Angaben soll die Fusion Ende 2017 zunächst als Limited Edition auf den Markt kommen. Zuvor startet ein Pilotprogramm, für das sich Interessenten bewerben können. Es richtet sich vor allem an Marken, Agenturen und Content-Profis.

Aufnahmequalität über Samsungs Gear 360

Die Fusion soll kompatibel mit GoPros Accessoires und dem Zubehör sein. Weitere technische Details, einen Preis oder einen genauen Termin für den Verkaufsstart gab GoPro noch nicht bekannt. Die Ankündigung der Fusion kommt allerdings auch vergleichbar früh. Die bisher letzte neue GoPro-Kamera wurde erst vor rund sieben Monaten gelauncht.

Klar ist aber, dass die Fusion mit der Aufnahmequalität über der Samsungs Gear 360 liegen wird: Diese bietet lediglich eine Auflösung von 4K bei 24 Bildern pro Sekunde.

In diesem Video wird präsentiert, was die GoPro Fusion zu leisten imstande ist.