GoPro gibt Gas – die neue HERO6 Black bietet doppelt so hohe Performance wie der Vorgänger. Ihre größte Stärke spielt die Action-Cam aber in einem ganz anderen Bereich aus: der Zeitlupe. Bei einer 4K-Qualität können 60 Bilder in der Sekunde aufgenommen werden, in FullHD sogar 240 fps. Das ermöglicht eindrucksvolle Slow-Motion-Aufnahmen. Sollen die aus der Luft erfolgen, kann die Drohne Karma behilflich sein. Sie hat neue Features auf Lager. 

Doppelt so schnell, doppelt so viel, doppelt so langsam. Das ist die neue GoPro HERO6 Black. Die handliche und robuste Action-Cam kommt mit dem im eigenen Haus entwickelten GP1-Prozessor auf eine doppelt so hohe Performance wie der Vorgänger. Verdoppelt hat sich dabei auch die Video-Framerate. Wer in 4K filmt, kann sich über 60 sehr hoch auflösende Bilder in der Sekunde bei freuen. Wer auf FullHD herunterschraubt, bekommt sogar 240 Bilder pro Sekunde auf die Speicherkarte. Damit lässt sich auch aus der rasantesten Action eine eindrucksvolle Zeitlupe basteln.

Schnell filmen und langsam abspielen ist nicht das einzige, was Extremsportler vom neuen Gadget erwarten können. Der GP1-Prozessor soll nicht nur für eine höhere Framerate sorgen, sondern auch die Bildqualität an sich deutlich verbessern. GoPro verspricht außerdem einen höheren Dynamikumfang bei den Farben, eine bessere Performance auch bei schwachem Licht und eine optimierte Video-Stabilisierung gegen zu viele Wackler. Außerdem wurden die automatisch generierten QuikStories verbessert. Sie sind nun schneller verfügbar.

GoPro hört jetzt auch auf Sprachbefehle

Schnelligkeit verspricht GoPro nicht nur beim Filmen – auch die Übertragung soll bis zu drei Mal flotter klappen als bisher. Dafür soll die neue Unterstützung von 5GHz-Wlan sorgen. Ebenfalls neu sind ein Touch-Zoom und die Steuerung mit Sprachbefehlen in zehn verschiedenen Sprachen. Außerdem ist die Kamera nun bis zu einer Tiefe von zehn Metern wasserdicht.

Angestiegen ist allerdings auch der Preis: Stolze 569,99 Euro müssen Adrenalinjunkies für die Cam hinblättern. Immerhin brauchen Fans keine neue Ausrüstung zu kaufen: Das alte Zubehör ist kompatibel.

Karma Drohne folgt dem Action-Held

Damit die Action-Cam so richtig abheben kann, gab es aus dem Hause GoPro auch gleich noch News in Sachen Karma Drohne. Sie hat ein paar neue Tricks gelernt und ein Update verpasst bekommen. So folgt sie dem User jetzt. Oder besser gesagt dem Controller. Dabei lässt sich die Drohne auf "Watch" und "Folgen" programmieren. Letzteres veranlasst sie dazu, dem User (mit Controller) hinterher zu fliegen. Soll sie hingegen nur zuschauen, bleibt sie an einem Ort und verstellt lediglich die Kamera, um den User (mit Controller) zu filmen.

Außerdem kann die Drohne nun auch auf eine vorher bestimmte Route geschickt werden. Dazu lassen sich bis zu zehn Positionen festlegen – und für diese auch gleich die gewünschten Kameraeinstellungen festlegen. Und last but not least erlauben die neuen Einstellungen nun erstmals, dass die Kamera nach oben filmt. Dass dabei nicht nur die Drohnen-Propeller zu sehen sind, dafür sorgt die besondere Halterung für die Kamera. Diese berücksichtigt, dass kein Element der Drohne ins Bild ragt.