Eine private Beta-Version des Betriebssystems iOS 12 deutet laut Insidern auf einige größer angelegte Updates für den HomePod hin. So soll der smarte Speaker künftig auch in der Lage sein, Telefonate möglichst natürlich zu starten und anzunehmen. Damit könnte Apple den Lautsprecher mehr in Richtung Smtart-Home-Zentrale modeln.

Auf der WWDC zeigte sich Apple schweigsam in Sachen HomePod. Welche Neuerungen für den smarten Speaker zu erwarten sein würden? Kein Kommentar. Im Fokus standen vor allem iOS 12 und wie iPhone und iPad von dem neuen Betriebssystem profitieren werden. Nun scheint es aber so, als seien private Beta-Tester auch auf Updates für den HomePod gestoßen, wie 9to5mac unter Berufung auf eine französische Quelle berichtet.

Natürliches Telefonieren via HomePod

Im Fokus scheint dabei vor allem eins zu stehen: Telefonate via HomePod natürlicher zu gestalten. Die müssen bisher übers iPhone gestartet und dann per Audio-Einstellungen (wie beispielsweise AirPlay) zum HomePod umgeleitet werden. Künftig stellt sich Apple allerdings vor, ein Telefonat direkt mit dem smarten Speaker zu starten oder anzunehmen – mit Sprachbefehlen, die Siri-User schon kennen könnten.

HomePod mit mehreren Timern?

Ein weiteres Feature könnte zudem das Setzen von mehreren Timern sein. Was das Amazon Echo und der Google Home bereits beherrschen, soll nun auch der HomePod lernen. Bislang ist bei dem das Festlegen mehrerer Timer nämlich nicht möglich. Wer also gern an die Garzeit des Gemüses und die Backzeit des Kuchens erinnert werden möchte, könnte sich mit dem smarten Speaker aus Cupertino schon bald mehrere Reminder setzen. Wie viele, ist allerdings noch unklar.

Veröffentlichung der Updates bleibt Rätsel

Beide Features würden den HomePod merklich konkurrenzfähiger machen als bisher. Allerdings ist noch lange nicht gesagt, dass die Updates auch wirklich bald kommen. Man erinnere sich nur an die Odyssee "AirPlay 2": Obwohl Apple die Veröffentlichung des Upgrades noch 2017 versprochen hatte, zog die Funktion erst im Mai 2018 auf die Geräte.

Hoffentlich lässt sich Apple nun nicht wieder so viel Zeit, die praktischen Features final zu integrieren.