Wie entsperrt man das Huawei Mate 20? Fingerscanner, In-Display-Scanner, Ultrasonic-Scanner? Zu den diskutierten Möglichkeiten gesellt sich nun auch eine 3D-Gesichtserkennung. Ein neuer Leak zeigt außerdem: Die Notch ist wohl sicher.

Auf der Jagd nach der maximalen Body-to-Screen-Ratio wird wohl auch Huawei auf eine kleine Einkerbung am oberen Displayrand setzen, die seit dem iPhone X als Notch bekannt ist. Das zeigt nach den gestrigen Leakbildern zum Mate 20 Lite nun auch ein weiterer Fund, diesmal aus China. DigiTech hat Fotos veröffentlicht, auf denen angeblich die Vorderseite des kommenden Top-Modells zu sehen ist. Möglich, dass auch das Mate 20 Pro abgebildet ist.

In jedem Fall gilt: Bei der Mate-Serie zieht die Notch wohl auch auf Huawei-Geräte. Wenn auch möglicherweise nicht für lange: Huawei soll bereits an einer Art Notch 2.0 mit lochartigen Display-Aussparungen ohne schwarzen Hintergrund arbeiten.

Finger- plus Gesichtsscan?

Auch ein Ultrasonic-Fingerabdrucksensor soll bereits bei den Chinesen in der Entwicklung sein. Ein Report aus der vergangenen Woche erwartet den präzisen In-Display-Scanner, der weit unter dem Glas platziert werden kann und auch feuchte Fingerabdrücke genau identifizieren soll, schon für das Huawei Mate 20 Pro.

Der jüngste Leak bringt jetzt eine andere, oder vielleicht auch: eine weitere Variante ins Spiel. Der chinesische Blog schreibt, die Notch biete ausreichend Platz für eine 3D-Gesichtserkennung. Eine Technik à la Apples Face ID, die bei der Mate-20-Serie zum Einsatz kommt?

Triple- plus Dual-Kamera?

An der Kamera-Power dürfte es nicht scheitern. Denn auf den Leak-Bildern sind zwei Kameralinsen auszumachen. Sollten die Chinesen dem Mate 20 und dem Mate 20 Pro tatsächlich wie vermutet eine Triple-Kamera auf der Rückseite spendieren, würde jedes der beiden Smartphones über fünf Einzellinsen verfügen.

Was davon Wahrheit ist und was Legende – beim voraussichtlichen Präsentationstermin im Oktober dürften wir es erfahren.