Ein Smartphone ohne intelligenten Assistenten ist 2017 offenbar kein richtiges Smartphone mehr. Denn wie die meisten Konkurrenten wird auch das LG G6 in diesem Jahr mit einer künstlichen Intelligenz versorgt werden. Noch ist unklar, ob der Smartphone-Hersteller auf eine Eigenentwicklung setzt oder den Google Assistant implementieren wird.

In einem Teaser, den LG veröffentlichte, ist der Slogan "weniger künstlich – mehr Intelligenz" zu lesen – was auch immer das koreanische Unternehmen damit genau meint. Bisher vermuteten Branchenkenner, dass LG sein neues Flaggschiff vermutlich mit dem Google Assistant austatten wird, auch Amazons Alexa war im Gespräch gewesen. Wie cnet.com berichtet, auch eine Kombination aus beiden.

Doch nach der LG-Ankündigung ist eher davon auszugehen, dass das LG G6 einen eigenen virtuellen Assistenten mitbringt. Am 26. Februar wird dieses Geheimnis gelüftet, einen Tag vor dem offiziellen Beginn des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona.

Die Rückseite des LG G6 wurde schon geleakt

Andere Details zum G6 wurden dagegen schon entdeckt. So tauchte Anfang Februar ein Leak auf, das die Rückseite des High-End-Smartphones in ihrer ganzen Größe zeigen soll. Auf dem Bild sind die Dual-Kamera und der Fingerabdrucksensor zu sehen, optisch erinnert das Design ans iPhone 7.

Auch wenn die offizielle Präsentation Ende Februar schon bestätigt ist, könnte sich der Verkaufsstart nach hinten verschieben. Wie androidpit.de unter Berufung auf den Leaker Evan Blass erfahren haben will, soll das G6 nur in Südkorea Anfang März zu bekommen sein. Der weltweite Verkaufsstart würde sich bis zum April hinauszögern. Damit würde LG den Vorsprung gegenüber Samsung verspielen, das sein neues Galaxy S8 erst Ende März vorstellt.