Wer Microsoft Office 11 auf dem Mac nutzt, muss sich ab macOS High Sierra umgewöhnen: Microsoft will keinen Support des Programms für das neue Apple-Betriebssystem anbieten. Für die aktuelle Version Mac-Office 2016 wird ein Update nötig.

Das Office-Paket von Microsoft ist im Bereich der Bürosoftware die unangefochtene Nummer eins. Das müssen auch Mac-User anerkennen – und arbeiten häufig ebenfalls mit der Windows-Software, um Probleme bei der Kompatibilität mit Dokumenten ihrer Freunde und Geschäftspartner zu vermeiden. Am reibungslosesten gelingt Microsoft Office 11 der Einsatz auf dem Mac. Damit aber dürfte es mit dem kommenden Betriebssystem vorbei sein. Für macOS High Sierra bietet der Software-Riese aus Redmond keine Unterstützung an, verrät ein Support-Dokument, das AppleInsider entdeckt hat. Demnach würden Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Co. unter der neuen Apple-Software nicht getestet und auch nicht dafür konfiguriert.

Microsoft arbeitet an funktionierender Version von Office 2016

Doch auch, wer nicht auf macOS High Sierra umsteigt, wird ab dem 10. Oktober betroffen sein: An diesem Tag endet der gesamte offizielle Support für die Mac-Office-Version 2011, unabhängig vom Betriebssystem.

Bleibt den Mac-Nutzern nur die aktuelle Office-Software 2016. Doch die verbreitete Version 15.34 lässt sich auf der Beta von macOS High Sierra nicht installieren und liefert Fehlermeldungen. Besser performt laut Microsoft-Supportforum die jüngste Version 15.35, die am 10. Juni erschienen ist und sich auf dem Mac installieren lässt. Allerdings stürzt sie in der macOS-Beta bislang noch zeitweise ab und stellt nicht alle Office-Funktionen zur Verfügung. Beta-Tester ruft Microsoft deshalb auf, eventuelle Probleme per Outlook oder Kontaktformular zu melden – wenn macOS High Sierra offiziell an den Start geht, sollte also eine Office-Variante bereitstehen.