Microsoft legt seinen Großbild-Computer für professionelle Anwender mit dem Surface Hub 2 neu auf. Das Unternehmen kündigte den Nachfolger des 2015 vorgestellten Gerätes nun offiziell an. Dieser soll nicht nur schlanker werden, sondern auch neue Funktionen erhalten.

Microsoft zufolge arbeiten immer mehr Menschen in Unternehmen in Teams gemeinsam an ihren Aufgaben. Gleichzeitig verändern sich die Räumlichkeiten hin zu größeren und offeneren Büros, welche diese Arbeitsweise unterstützen. Aus diesen Veränderungen ergeben sich auch neue Anforderungen an die Hardware – und das Surface Hub 2 soll sie laut der offiziellen Ankündigung noch besser erfüllen als sein Vorgänger.

Kleiner und doch größer

Die auffälligste Neuerung des Surface Hub 2 ist, dass es den Großbild-Computer nur in einer Größe geben wird. Erschien der Vorgänger noch mit einem 84- und einem 55-Zoll-Bildschirm, soll das neue Modell nur in 50,5 Zoll erhältlich sein. Die Auflösung des Displays entspricht mit 4K der des Spitzenmodells von 2015. Neu ist allerdings auch, dass Nutzer das Gerät um 90 Grad drehen und es so im Hochkant-Modus verwenden können.

Microsoft zufolge soll das Surface Hub 2 auch dünner und mobiler werden als die erste Version. Zusammen mit der neuen Option, bis zu vier Geräte im Panorama- oder Porträt-Modus aneinanderzureihen, soll der Großbild-Computer sich so noch besser für verschiedene Einsatzzwecke und Räumlichkeiten eignen.

Günstiger und nicht nur für Meetings

Dank seiner 4K-Kamera und den integrierten Mikrofonen und Lautsprechern ist das Surface Hub 2 laut Microsoft wie sein Vorgänger optimal für Video-Besprechungen zwischen mehreren Personen an unterschiedlichen Standorten geeignet. Das neue Modell erlaubt aber auch die Anmeldung mehrerer Nutzer am gleichen Gerät, wodurch sich der Großbild-Computer zudem optimal für die produktive und alltägliche Arbeit in Teams abseits von Meetings eignen soll.

Zunächst möchte Microsoft das Surface Hub 2 zusammen mit ausgewählten Geschäftskunden testen, bevor 2019 dann der Verkauf starten soll. Wie viel das Gerät dann kosten wird, ist zurzeit noch unklar. Das Unternehmen verriet in seiner Ankündigung jedoch bereits, dass dieses Modell wohl günstiger als sein Vorgänger wird.

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