Home Hub soll Microsofts Antwort auf smarte Heimlautsprecher werden. Wie genau die in Windows 10 integrierte Smart Home-Zentrale funktionieren wird, hat der Software-Hersteller noch nicht bekannt gegeben. Doch nun gibt es neue Informationen dazu, was Home Hub in Zukunft alles leisten könnte.

Es ist nicht das erste Mal, dass wir von Microsofts Smart Home-Programm Home Hub hören. Schon im Dezember letzten Jahres machte das Projekt von sich reden. The Verge hat nun genauere Informationen erhalten, wie die Smart Home-Zentrale betrieben werden soll. Es ist Microsofts Antwort auf smarte Heimlautsprecher wie Google Home & Co. Allerdings handelt es sich bei Home Hub um Software, die in Windows 10 integriert wird und es dann ermöglichen soll, über den PC einen gemeinsamen Homescreen für die ganze Familie zu schaffen.

Dieser fungiert als eine Art digitale Pinnwand, auf der die Termine aller Familienmitglieder genauso angezeigt werden wie To-Do-Listen, Notizen oder der Einkaufszettel. Eine wichtige Rolle wird dabei Cortana, Microsofts digitalem Assistenten, zukommen. Der ist zwar jetzt schon in Windows 10 integriert, wird von vielen Nutzern jedoch eher stiefmütterlich behandelt. Mit Home Hub könnte sich das ändern, denn über Cortana würde nicht nur der gemeinsame Familien-Homescreen sprachgesteuert, sondern auch die passenden Geräte für das Smart Home.

Microsoft will keine Hardware für Home Hub entwickeln

Woher diese dann kommen? Microsoft selbst will keine Hardware produzieren, sondern bloß die Software für Partner-Hersteller von smarten Heimlautsprechern und ähnlichen Devices liefern. Außerdem soll Home Hub nach und nach Geräte wie die smarten Lampen von Philips Hue oder die Produkte von Nest unterstützen.

Mit dem nächsten großen Windows-10-Update im September könnte Home Hub schon Einzug auf die PCs halten. Gut möglich ist auch, dass beim Microsoft-Event am 23. Mai in Shanghai weitere Details zur künftigen Smart Home-Zentrale bekannt gegeben werden.