Kein Patch vor März: Wegen unerwarteter Probleme ließ Microsoft seine monatlichen Sicherheitsupdates für Windows 10, Office, Explorer und Co. im Februar platzen. Die Ursprungsversion von Windows 10, deren Support eigentlich schon enden sollte, wird dagegen noch länger mit Patches versorgt.

Eigentlich ist er schon Tradition, Microsofts sogenannter Patchday: An jedem zweiten Dienstag im Monat veröffentlichen die Kalifornier zahlreiche Sicherheitsupdates für ihren Produktreigen vom Windows Betriebssystem über die Office-Programme bis hin zum Explorer. Doch in diesem Februar strich der Patchday ohne Updates vorüber. Wie Microsoft in einem Blog-Posting mitteilte, hätten sie diesmal im letzten Moment einen wunden Punkt entdeckt, der "einige Kunden" hätte betreffen können und bei dem es nicht gelungen sei, ihn rechtzeitig zu lösen.

Nach der Prüfung aller Optionen hätte man sich dann für die Verschiebung der Updates entschieden. Zunächst blieb unklar, wann die Patches nachgeholt werden sollen. Inzwischen aber gab Microsoft bekannt, dass die verschobenen Updates als Teil der März-Patches ausgegeben werden sollen. Diese kommen am 14. März.

Kein dauerhafter Support für alle Versionen von Windows 10

Neue Patches wird es damit auch gegebenenfalls für die Ursprungsversion von Windows 10 geben, die im Juli 2015 veröffentlicht worden war. Ursprünglich wollte Microsoft den Support für diese Version am 26. Januar einstellen und sich nur noch auf die beiden aktuelleren Versionen nach den Updates vom November 2015 und dem August 2016 konzentrieren. Doch dann erhielten User der Originalversion eine "Gnadenfrist" bis März.

Die ist jetzt abermals verlängert worden. Wie Softpedia berichtet, verschob Microsoft den geplanten Support-Stopp in den Mai dieses Jahres. Dann soll auch das Creators-Update bereits veröffentlicht sein. Und die Uhr tickt für den Support der zweiten Windows-10-Version.