Mehr Komfort, weniger Nervfaktor: Netflix legt bei seiner TV-Oberfläche beim Schnellzugriff aufs Hauptmenü nach. Ein Update bringt die längst fällige Optimierung.

Natürlich hat Netflix ein gesteigertes Interesse daran, seinen Kunden ein möglichst komfortables Nutzererlebnis zu bieten. Bislang klappt das ganz gut – bis auf einige wenige Schwachstellen. Eine davon ist bis dato der Schnellzugriff im Hauptmenü.

Wem wäre es noch nicht passiert: Mitten beim Stöbern zwischen zig Filmen und Serien schießt einem ein konkreter Suchbefehl in den Kopf. Zwei bis drei Flüche später hat man dann endlich nach endlosem Scrollen nach oben den Suche-Button erreicht – das geht klar besser!

Simpler und um einiges intuitiver

... dachten sich auch die Entwickler von Netflix. Sie haben nun laut Ankündigung im hauseigenen Mediacenter ein „neues TV-Interface designt, das die Netflix-Erfahrung in mehrerlei Hinsicht  simpler und um einiges intuitiver gestalten soll“.

Im Demo-Clip (und auf dem Artikelbild) zu sehen: Das Menü für den Schnellzugriff ist nun jederzeit erreichbar am linken Bildschirmrand. Dazu braucht es jetzt nur noch eine einzige Aktion. Vorbei also die Zeiten, in denen das Hauptmenü nach endlos langem Scrollen hier erreicht wurde:

Netflix-TV-Oberfläche mit bisherigem Menü
In dieses Menü mussten sich Netflix-Nutzer bislang per Dauer-Scroll quälen, wenn sie es mitten im Katalog aufrufen wollten. (© 2018 UPDATED / Netflix)

Update-Rollout über kommende Monate

Auch sonst hat Netflix nach eigenen Angaben an seiner Menüstruktur fürs TV-Erlebnis geschraubt. So werde es nun weitaus einfacher, nach neu hinzugefügtem Content zu suchen und diesen zu sichten. Auch Titel, die der User für den späteren Konsum vorgemerkt hat, sollen nun um einiges unkomplizierter anzusteuern sein. Welche Verbesserungen den Einzelnen im Alltag tatsächlich nach vorn bringen, wird die Praxis zeigen.

Fest steht: Das Ganze wird via Update für die TV-Endgeräte verteilt, deren Rollout bereits begonnen hat. Über die kommenden Monate hinweg würden sämtliche Nutzer mit der Nachbesserung versorgt, heißt es weiter. Was das genau für Europa und Deutschland heißt, ist bislang nicht bekannt – lang dürfte das Update aber nicht mehr brauchen.

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