Apple goes Samsung: Wie der große Konkurrent aus Südkorea setzt man jetzt anscheinend auch in Cupertino auf OLED-Displays. Und das nicht nur beim neuen iPhone 8, sondern auch bei allen Nachfolgemodellen. Das legen neue Informationen aus Japan nahe.

Zeitgleich mit dem neuen Flaggschiff iPhone 8 werden wohl auch das iPhone 7s sowie das iPhone 7s Plus das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Doch die Upgrades des aktuellen Top-Smartphones aus dem Hause Apple könnten die letzten sein, die noch mit den altbekannten IPS-LCD-Bildschirmen ausgestattet sind. Obwohl Apple-CEO Tim Cook noch vor vier Jahren die aufkommenden OLED-Displays als "furchtbar" bezeichnet hatte, wird bereits das iPhone 8 aller Voraussicht nach auf die organischen Leuchtdioden setzen. Und könnte damit den Grundstein legen für eine neue Ära.

Denn wie das japanische Nachrichtenmagazin Nikkei unter Berufung auf Industriekreise meldet, soll Apple ab 2018 komplett auf OLED umsteigen. Damit hätte das Nebeneinander von OLED und ISP ein Ende, in Zukunft könnte man sich in Cupertino nur noch auf eine einzige Technik konzentrieren.

Apple sichert sich schon jetzt die Versorgung mit OLED-Displays

Ursprünglich sei der komplette Umstieg dem Bericht zufolge erst für 2019 geplant gewesen. Aber womöglich schien die Gelegenheit günstig: Erst vor Kurzem war bekannt geworden, dass Apple massiv in Displays von LG Electronics investieren und den Südkoreanern möglicherweise den Output ganzer Fabriken abnehmen will. Wenn das iPhone 8 dann mit OLED-Bildschirm erscheint und auch Samsung weiter auf die Technik setzt, würde es eng bei den Lieferanten – aber Apple wäre gut bestückt und könnte ein paar Wettbewerber abhängen, für die womöglich nicht mehr ausreichend OLED-Displays zur Verfügung stehen.