Auch in dieser Woche ranken sich die Gerüchte um die Nintendo Switch. Angeblich soll die neue Spielekonsole über 4 GB RAM verfügen. Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima räumte derweil eine andere Gamer-Sorge aus dem Weg: Die Switch soll den 3DS - Nintendos aktuelle mobile Spielekonsole - nicht verdrängen.

Nintendo macht es weiterhin spannend und will bis zur Präsentation der Switch am 13. Januar 2017 keine genaueren Details zu seiner neuen Spielekonsole verraten. Umso stärker brodelt dafür die Gerüchteküche unter den Gaming-Fans und -Experten. Die Nintendo-Insiderin Emily Rogers will herausgefunden haben, dass die Switch 4 GB RAM haben wird, wie sie via Twitter verkündete. Damit würde die Nintendo Switch über doppelt so viel Arbeitsspeicher verfügen wie die Wii U, die 2GB RAM hat. Zum Vergleich: Die PlayStation 4 und die Xbox One sind jeweils mit 8 GB RAM ausgestattet.

Nintendo Switch und 3DS können nebeneinander bestehen

Auch wenn er derzeit keine weiteren Einzelheiten zur Switch preisgibt, machte Nintendo-Chef Tatsumi Kimishima in einem Interview mit Bloomberg eine Ansage, die Fans des 3DS beruhigen sollte. Diese befürchteten, dass die Nintendo Switch als ein Hybrid aus Handheld- und Heim-Konsole den tragbaren 3DS ersetzen könnte.

Kimishima sieht das dagegen ganz anders: “Dank unserer Software entwickelt sich die Technik des 3DS ständig weiter. Das Geschäft hat deshalb noch genug Antrieb. Wir glauben, dass der 3DS in eigener Form fortbestehen kann, anstatt von der Switch geschluckt zu werden.” Mit diesen Worten dürfte die Zukunft des Nintendo 3DS zumindest vorerst gesichert sein.