Was bringt die neue NVIDIA Shield, die Nachfolgeversion der erfolgreichen Set-Top-Box? Diese Frage beschäftigte im Vorfeld der CES 2017 Gamer und Filmfans gleichermaßen. Nun stellten die Kalifornier das neue Modell vor. Mit 4K HDR Streaming und dem Google Assistant an Bord. Für Gamer gibt es GeForce Now ab Frühjahr auch für PC und Mac.

Start der CES 2017, der großen Technologiemesse in Las Vegas – und endlich Gewissheit zu allen Leaks und Gerüchten der letzten Wochen, auch um den Nachfolger für das NVIDIA Shield Android TV. Jetzt präsentierte NVIDIA CEO Jen-Hsun Huang die neue Set-Top-Box, nur noch kurz Shield genannt. Das berichtet das Portal engadget. Das Gerät bietet eine 4K-Auflösung mit dem hohen Kontrast HDR sowohl bei Filmen als auch bei Spielen.

Außerdem hat es den Google Assistant an Bord, der bislang nur auf einigen Google-Geräten wie den Pixel Smartphones zu finden ist. Nun ermöglicht er auf der Shield die Kontrolle per Spracheingabe. Die Shield mit 16 GB kann für 229,99 Euro vorbestellt werden, die Pro-Version mit 500 GB kostet 329,99 Euro. Für eine optimale Kommunikation mit dem Gerät bietet NVIDIA ein Mikrofon mit dem Namen Nvidia Spot an, das den Kontakt zur Shieldeinheit herstellt.

NVIDIA ermöglicht Gaming per Stream nicht mehr nur über die Shield

Neuigkeiten gibt es auch vom Gaming-Dienst GeForce Now. Bisher konnten Shield-Besitzer damit alle möglichen Games per Streaming übers Internet spielen, ohne Downloads oder Patches. Ab Frühjahr will NVIDIA diesen Dienst auch für Besitzer von PC und Mac anbieten, zunächst allerdings nur in den USA. Hier können Gamer dann einen virtuellen Desktop in GeForce Now ansteuern und die Spiele direkt auf ihrem Rechner starten. Dafür aber haben die Kalifornier einen stolzen Preis ausgerufen: Für 20 Stunden Spielzeit werden 25 US-Dollar fällig.