Oculus könnte an einer neuen VR-Brille arbeiten. Insider gerieten kürzlich an einen Software-Code, der eine eindeutige Sprache sprechen soll: Die neue Brille hieße Rift S und hätte eigene Kameras an Bord. Sie könnte Nutzern ein besseres VR-Gaming-Erlebnis bescheren und dabei mit weniger Kabeln auskommen als ihre Vorgänger.

Bereits 2014 wurde die VR-Brille Oculus Rift gelauncht. Knapp fünf Jahre nach ihrer Veröffentlichung ist ein Nachfolger immer noch nicht in Sicht. Oder doch? Insider von UploadVR wollen an eine Oculus-PC-Software gekommen sein, die interessante Neuigkeiten parat hält: Angeblich hat der Virtual-Reality-Experte Oculus eine Neuauflage der Oculus Rift in petto, die Oculus Rift S.

Die neue VR-Brille soll dabei eigene Kameras verbaut bekommen, die den Raum um den Träger herum scannen können. Durch separat installierte Sensoren kann das Gadget so genau erkennen, wo sich der Nutzer befindet.

Weniger Kabel, weniger externe Geräte?

Durch die verbauten Kameras und die einfach anzubringenden Sensoren soll der Gebrauch zusätzlicher Kabel und Geräte entfallen. Durch das verschlankte Equipment könnte sich die Oculus Rift S von ihrer Konkurrenz wie HTC deutlich abheben.

So ganz wireless funktioniert es dann aber doch nicht: Der Code soll laut UploadVR weiterhin auf eine kabelgebundene Verbindung zum PC hinweisen. Dadurch könnte die Konnektivität stabiler ausfallen als noch mit der Oculus Rift, die mit einem Computer per Funk kommuniziert.

Hardware-Upgrade zu stolzem Preis?

Klingt alles ganz danach, als verfolge Oculus weiterhin das Ziel, eine High-End-VR-Brille auf den Markt zu bringen. Spekulationen legen nahe, dass das untere Preissegment weiter von der Oculus-Go-Serie bedient wird. Gut möglich also, dass die Oculus Rift S durch ihr Hardware-Upgrade in eine gehobene Preissparte schwenkt.

Wann eine Oculus Rift S vorgestellt wird und was sie dann eventuell kostet, ist bislang noch völlig unklar. Weitere Infos könnten auf der Facebook Konferenz F8 im April folgen. Wir dürfen also gespannt bleiben.