Um sein neues Flaggschiff macht OnePlus schon länger kein Geheimnis mehr. Fleißig füttert der chinesische Smartphone-Hersteller selbst die Gerüchteküche – am liebsten mit Twitter-Posts. Nun wurde endlich der genaue Termin für die offizielle Vorstellung bekannt gegeben: der 16. November.

Erst London, dann New York – die Chinesen scheinen sich gern auf Reisen zu begeben und stellen ihre Flaggschiffe lieber in fremden Metropolen als der eigenen Heimat vor. So erblickte das OnePlus 5 in der britischen Hauptstadt das Licht der Öffentlichkeit. Fünf Monate später wagen sich die Chinesen erstmals nach New York. Manhattan ist es dann aber doch nicht geworden, stattdessen wird das OnePlus 5T in Brooklyn vorgestellt.

Viel verrät der kurzer Teaser allerdings nicht. Doch immerhin ist nun das Gerücht um das neue Flaggschiff endgültig bestätigt. Daran gezweifelt hatte zwar niemand mehr, doch bislang stützten sich alle Vermutungen noch auf Twitter-Posts, wie die fünf Teetassen:

Echte Fakten zum OnePlus-5-Nachfolger halten sich ebenfalls in Grenzen. Verraten wurde bislang lediglich, dass auch das neue Flaggschiff über einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss verfügen wird. Hier wird also noch nicht auf kabelloses Equipment à la AirPod oder Google Pixel Buds gesetzt.

Die restlichen Features bleiben noch unklar. Sicher ist nur, dass das 5T den Vorgänger komplett ersetzen soll. Dieser ist auch bereits aus dem Online-Store verschwunden, um für den Nachfolger Platz zu machen.

Offizieller Vorverkauf startet am 21. November

Wer nun voller Vorfreude das neue Flaggschiff erwartet, wird sich noch bis zum 21. November gedulden müssen. Dann erst soll der offizielle Vorverkauf starten. Einige Shops sollen laut VentureBeat aber auch direkt am 16. November die ersten Bestellungen entgegennehmen. In der Auslieferung wird sich dieser Vorsprung aber wohl kaum bemerkbar machen.

Die offizielle Präsentation kann im Livestream verfolgt werden. Wer hingegen direkt in Brooklyn dabei sein möchte, kann sein Ticket für 40 US-Dollar kaufen – ein etwas ungewöhnlicher Schachzug der Chinesen, braucht man für Keynotes doch sonst zwar eine Einladung oder Registrierung, aber so gut wie nie eine teuere Eintrittskarte.