Das OnePlus 6 hat offenbar einen Release-Termin – zumindest für Indien. Parallel dazu ist ein Teaser aufgetaucht, der auf eine Avengers-Sonderedition des Flaggschiffs hindeutet.

Der Marktstart des OnePlus 6 erfolgt in Indien voraussichtlich am 18. Mai, wie Gizmochina berichtet. Das gehe aus einer Veröffentlichung des indischen Finanzmagazins Money Control hervor. Woher die Informationen stammen, ist allerdings unklar. Eine offizielle Ankündigung des Herstellers steht bislang aus.

Ein Preis steht ebenfalls schon im Raum: Umgerechnet koste das OnePlus 6 etwa 605 Dollar. Dabei ist allerdings offen, auf welche Ausführung sich die Angabe bezieht. Zum Vergleich: Das aktuelle OnePlus 5T kostet je nach Größe des internen Speichers und der RAM-Ausstattung 499 oder 559 Euro.

Zusammenarbeit mit Marvel Studios angekündigt

Ganz offiziell ist hingegen der Teaser für eine Avengers-Edition des OnePlus 6. In einer Ankündigung gibt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit Marvel Studios bekannt – anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Filmschmiede, wie AndroidCentral meldet. Überdies startet am 27. April "Avengers: Infinity War" auch in hiesigen Kinos, der jüngste Teil der Superhelden-Saga. Über das Design schweigt sich OnePlus noch aus. So ist offen, ob etwa das Avengers-Logo auf dem Smartphone prangen wird oder gar mehrere, an die Helden angepasste Farbvarianten erscheinen.

OnePlus 5T im Star-Wars-Look erschien auch in Europa

Unklar ist auch, in welchen Regionen die Avengers-Edition des OnePlus 6 überhaupt erscheinen wird. Die Star-Wars-Edition des OnePlus 5T schaffte es zwar nach Europa, die Veröffentlichung beschränkte sich laut GSMArena aber auf Finnland, Schweden und Dänemark. Comic-Fans sollten sich also auf einen Import gefasst machen. Die Sonderedition kostete übrigens genauso viel wie die Standard-Ausführung, was daher auch bei der Avengers-Edition der Fall sein könnte.

Erst kürzlich hatte OnePlus-CEO Pete Lau Fotos veröffentlicht, die mit der Kamera des OnePlus 6 entstanden sein sollen. Allzu viele Rückschlüsse auf die Bildqualität lassen die Aufnahmen allerdings nicht zu.