Das OnePlus 6 wird den aktuellen Gerüchten zufolge ein High-End-Smartphone – und das könnte sich auch im Preis widerspiegeln. Einem Leak zufolge soll das Gerät zum Release sogar teurer sein als der Vorgänger OnePlus 5T.

Dem Screenshot zufolge, der derzeit im Internet die Runde macht, soll das OnePlus 6 zu seinem Marktstart 749 Dollar kosten, wie Pocketnow berichtet. Sollte das Smartphone tatsächlich zu diesem Preis veröffentlicht werden, wäre es das bislang teuerste Gerät des chinesischen Herstellers. Während sich das erste Smartphone noch im Rahmen um die 300 Dollar bewegte, kostete das OnePlus 5T bei seiner Veröffentlichung Ende 2017 bereits 500 Dollar.

OnePlus 6 mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher

Allerdings soll auf dem Screenshot laut The Verge die Währung zu der Zahl "749" nicht zweifelsfrei erkennbar sein. Entsprechend ist es möglich, dass OnePlus sein nächstes Top-Smartphone auch zu einem niedrigeren Preis veröffentlicht. Wie viel das Gerät dann hier in Europa kosten wird, steht noch einmal auf einem anderen Blatt.

Sollte der Screenshot authentisch sein, verrät er zudem einige Details zur Ausstattung des kommenden Smartphones. Demnach soll das OnePlus 6 über stolze 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte internen Speicherplatz verfügen. Als Antrieb ist angeblich der Snapdragon 845 verbaut, also der Top-Chipsatz von Qualcomm für das Jahr 2018.

Großes Display mit Notch

Das OnePlus 6 soll außerdem eine Dualkamera auf der Rückseite besitzen, deren Linsen jeweils mit 20 und mit 16 Megapixel auflösen. Das Gerät unterstützt außerdem angeblich die Schnellladefunktion "Dash Charge" und verfügt über ein Display, das in der Diagonale 6,2 Zoll misst. Das Design der Vorderseite soll stark an das iPhone X erinnern – auch der Bildschirm des OnePlus-Gerätes verfügt mutmaßlich über eine Notch, in der sich die Sensoren der Frontkamera befinden.

Wenn OnePlus seiner bisherigen Release-Strategie treu bleibt, wird das OnePlus 6 im zweiten Quartal 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Spätestens im Juni sollte das Smartphone dann auch zum Verkauf stehen – zu welchem Preis, ist leider nach wie vor nicht sicher.