Das Infinity-O-Display ist in aller Munde, doch Samsung könnte beim Galaxy M2 2019 aus dem O ein U machen: Ein Rendervideo des künftigen Smartphones zeigt eine u-förmige kleine Notch in der Mitte des oberen Randes, in der die Frontkamera untergebracht ist. 

Samsung war bisher eigentlich immer ein ausgesprochener Gegner der Notch – der Einbuchtung am oberen Smartphone-Rand, in der sich eine Selfie-Cam auch auf fast randlosen Displays versteckt. Nun scheinen die Südkoreaner zumindest offen für eine kleine Version dieser Einkerbung zu werden: Wie MobySmartCat auf ihrem YouTube-Kanal berichtet, wird das Samsung Galaxy M2 mit einer u-förmigen Kamera-Auslassung auf den Markt kommen, auch als Infinity-U-Display bekannt.

Dass es bei Samsung künftig solche Modelle geben wird, wurde schon auf der Entwickler-Konferenz SDC 2018 thematisiert. Allerdings sollen all diese Notches ausschließlich die Frontkamera beinhalten und keine weiteren Sensoren oder Lautsprecher.

Galaxy M2: Triple-Kamera mit 18 MP

In dem Video werden auch einige Spezifikationen des Handys genannt. In diesem Fall soll es sich um das Galaxy M2 Plus handeln: Das 6,5-Zoll-Full-HD-Display im 19,5:9-Format und einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel ist gut bemessen, auf der Rückseite wurde dem Clip zufolge eine 18-MP-Triple-Kamera verbaut. Der Exynos-7885-Prozessor ist für die Power zuständig, unterstützt wird er von 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internem Speicher. Als Betriebssystem ist offenbar das ältere Android 8.1 Oreo vorgesehen.

Auch wenn sich die Specs des Galaxy M2 durchaus sehen lassen können, repräsentiert das Modell vermutlich die neue Einsteiger-Klasse des Herstellers. Insofern ist es durchaus denkbar, dass auch weitere Handys des unteren Preissegments mit dem Infinity-U-Display aufwarten werden.

Ob das Samsung Galaxy M2 auch in Deutschland verkauft wird oder  ausschließlich auf dem asiatischen Markt, ist bislang völlig offen.

Das Galaxy S10, das für das Frühjahr 2019 auch hierzulande erwartet wird, könnte dagegen wieder auf ein Infinity-O-Display setzen, also auf ein kleines Kameraloch, das noch weniger ins Auge fällt.