Gut Ding will Weile haben: Die Hinweise verdichten sich, dass das Samsung Galaxy S8 nicht beim Mobile World Congress (MWC) Ende Februar in Barcelona vorgestellt wird. Stattdessen könnte die Präsentation mit einem eigenen Event im April in New York einhergehen. Zudem wird gemutmaßt, dass das Galaxy S8 um bis zu 20 Prozent teurer sein könnte als sein Vorgänger, das Galaxy S7.

Alles, was im Mobilfunk Rang und Namen hat, tummelt sich ab dem 27. Februar 2017 wieder für vier Tage beim Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Die Messe ist die größte ihrer Art in Europa, weshalb dort jährlich viele namhafte Smartphone-Hersteller ihre aktuellen Flaggschiffe zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentieren. Auch Samsung hat in den letzten Jahren mitgemischt und seine neuen Modelle der Galaxy S-Serie beim MWC vorgestellt, zuletzt das Galaxy S7 und das Galaxy S7 edge in diesem Februar.

Schon im November machte das Gerücht die Runde, dass es 2017 anders kommen könnte und das Samsung Galaxy S8 nicht in Barcelona, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt werden könnte. Nun gibt es Hinweise darauf, dass die Koreaner ihr neues Spitzenmodell bei einem eigenen Event vorstellen wollen. Dieses soll im April in New York stattfinden, wie SlashGear berichtet. Angeblich stammen die Informationen von einer sicheren Quelle, die einem internationalen Strategie-Meeting im Hauptquartier in Südkorea beiwohnte. Das letzte Mal, dass Samsung ein Release-Event für die Galaxy S-Reihe ausrichtete, war im Jahr 2013 beim Galaxy S4, das ebenfalls in New York präsentiert wurde.

Samsung Galaxy S8 könnte deutlich teurer werden als sein Vorgänger

Der Grund für die Verzögerung dürfte mit der Einstellung der Produktion des Galaxy Note 7 zusammenhängen. Mit einer späteren Präsentation würde Samsung zeigen, dass sich der Konzern beim Galaxy S8 Zeit lässt, um die Technik des neuen Smartphones zu verfeinern und die Qualität zu sichern. Das könnte allerdings seinen Preis haben: Laut Phandroid sollen die Materialkosten für das neue Smartphone bis zu 20 Prozent über denen des Vorgängermodells liegen, was sich auch im Verkaufspreis niederschlagen dürfte.