Erstes Update für das Samsung Galaxy S9 soll Sicherheitslücken in Android schließen. Wer das aktuelle Top-Smartphone aus Südkorea bereits erhalten hat und zum ersten Mal einschaltet, kann bereits eine Aktualisierung für das Betriebssystem installieren.

Offenbar gehört Deutschland zu den ersten Ländern, in denen das Update für das Galaxy S9 und das S9 Plus erhältlich ist, wie SamMobile berichtet. Enthalten ist unter anderem das Sicherheitsupdate von Google für den Monat März 2018. Entsprechend sollte die Aktualisierung alle Sicherheitslücken schließen, die bis Ende Februar bekannt waren.

Kleines Update zum Start

Das Update für das Galaxy S9 trägt die Kennnummer "G960FXXU1ARC5". Für das S9 Plus lautet die Kennnummer "G965FXXU1ARC5". Die Aktualisierung von Samsung hat die Größe von 242 MB und ist somit den kleineren Updates zuzuordnen. Trotzdem sollten Besitzer eines der beiden Smartphones sicherheitshalber den Akku vor der Installation aufladen. Außerdem ist es empfehlenswert, die Firmware über ein WLAN herunterzuladen.

Wer die Aktualisierung installieren möchte, findet die Software inklusive Sicherheitsupdate für März 2018 in den "Einstellungen" unter dem Menüpunkt "Software-Update". Dort müssen Nutzer dann noch manuell auswählen, dass die Software installiert werden soll. Dies gilt sowohl für das Galaxy S9 als auch für das S9 Plus.

Verbesserung der Stabilität

Googles Sicherheitsupdate für den Monat März 2018 schließt neun kritische Sicherheitslücken, die das Betriebssystem Android betreffen. Außerdem soll die Software fünf Schwachstellen adressieren, die ausschließlich auf Samsung-Smartphones wie dem Galaxy S9 auftreten. Das Galaxy A8 (2018) war das erste Gerät des Unternehmens, das mit der Aktualisierung ausgestattet worden ist.

Samsungs Changelog zu dem Update für das Galaxy S9 und S9 Plus ist der Webseite inside-handy zufolge nicht besonders aussagekräftig. Die neue Software soll aber nicht nur Sicherheitslücken schließen: Offenbar werden auch die Stabilität der Gesichtserkennung und der Kamera erhöht. Wie sich das in der Praxis genau auswirkt, geht aus Samsungs Aufzeichnungen leider nicht hervor.