Wie bereits beim aktuellen Flaggschiff, dem Galaxy S8, könnte Samsung auch bei dessen Nachfolger mit nur einer Kameralinse auf der Geräterückseite planen. Darauf zumindest deutet ein nun aufgetauchtes Bild hin, das angeblich das kommende Samsung Galaxy S9 zeigt.

"Never change a running system"! Es scheint fast, als würde Samsung bei der Entwicklung seines neuen Flaggschiff-Smartphones nach diesem Motto vorgehen – zumindest in puncto Hauptkamera und wenn man den neuesten Gerüchten Glauben schenken möchte.

Immerhin: Es handelt sich im jetzigen Fall nicht bloß um wilde Spekulationen ohne entsprechende Grundlage. Stattdessen können die Gerüchteköche, die auf eine einfache Kamera setzen, für ihre Vermutung entsprechendes Bildmaterial aufweisen. So soll ein nun über den Mikroblogging-Dienst Weibo geleaktes Bild die Rückseite des mit Spannung erwarteten Androiden zeigen. Ein Detail wirft dabei Fragen auf.

Galaxy S9 Gerücht
Sieht so die Rückseite des Galaxy S9 aus? (© 2017 Weibo)

Kleine Kameraaussparung wirft Fragen auf

Im Mittelpunkt der Spekulationen um das Bild steht die Aussparung für die Kamera. Diese deckt sich nicht ganz mit jüngst aufgetauchten Aufnahmen aus einem Rendervideo und ist laut SamMobile gerade groß genug, um eine Kameralinse zu beherbergen – zumindest, wenn der Fingerabdrucksensor anders als beim S8 unter der Kamera platziert würde. Denn da keine zweite Aussparung zu sehen ist, scheint sich der Scanner den Platz mit der Kamera zu teilen.

Warum das koreanische Unternehmen angesichts des aktuellen Trends hin zu Kameras mit zwei oder mehr Linsen einen solchen Weg gehen könnte, ist indes ungewiss. Es scheint jedoch auch nicht ausgeschlossen, dass in der besagten Aussparung am Ende doch zwei Linsen Platz finden. Dies würde vermutlich gleichzeitig bedeuten, dass sich der Fingerabdrucksensor letztlich im bzw. unter dem Display verbirgt. Eine solche Technik wurde kürzlich für Vivo-Smartphones angekündigt. Doch hinter dem Verfahren steckt die US-Zulieferer Synaptics – und zu deren Kunden zählt auch Samsung.