Das Galaxy S9 wird das teuerste Galaxy-Modell bisher – das will eine koreanische Webseite erfahren haben. So soll ein Mitarbeiter eines Mobilfunkanbieters verraten haben, dass der Preis von Samsungs nächstem Flaggschiff über dem des Galaxy S8 liegt. Die Steigerung halte sich aber in Grenzen.

Demnach plane das Unternehmen, die Anschaffungskosten so weit zu erhöhen, dass es keine Belastung für den Verbraucher darstellt, wie es auf ETNews heißt. Einen konkreten Wert nannte die Quelle aber offenbar nicht. Wie hoch der Preis für das Galaxy S9 tatsächlich ausfallen wird, lässt sich daher nur vermuten. PhoneArena geht von einer Preissteigerung von maximal zehn Prozent aus.

Maximal 880 Euro für das Galaxy S9?

Zur Erinnerung: In Deutschland kostete das Galaxy S8 zur Markteinführung 799 Euro. Zehn Prozent davon sind rund 80 Euro, also ist ein Höchstpreis von rund 880 Euro für das Galaxy S9 zu erwarten, wenn die Aussagen stimmen sollten. Offizielle Angaben von Samsung gibt es bislang nicht. Bestätigt ist hingegen, dass das Topmodell im Rahmen des MWC enthüllt wird – was Huawei und LG womöglich dazu veranlasst, mit ihren neuen Flaggschiffen aus Angst vor der Konkurrenz auf andere Termine auszuweichen.

Unterdessen zeigt Leak-Veteran Evan "@evleaks" Blass Renderbilder des Galaxy S9 und S9 Plus auf seinem Twitter-Kanal. Angeblich handelt es sich dabei um echte Presseillustrationen. Zwar gibt es Stimmen, die die Echtheit der Bilder bezweifeln, doch pflegt Blass offenbar exzellente Beziehungen in die Branche und veröffentlichte schon oft echte Bilder vorab. So gab etwa die Breite der Seitenränder Anlass zum Zweifel.

Galaxy S9 offenbar mit breiteren Seitenrändern als der Vorgänger

Nun schaltete sich aber Blass' für gewöhnlich ebenfalls gut informierter Blogger-Kollege Steve "@OnLeaks" Hemmerstoffer ein. Der zeigt auf Twitter Risszeichnungen des Galaxy S9, die tatsächlich auf breitere Seitenränder als noch beim Galaxy S8 hindeuten. Hemmerstoffer selbst merkt jedoch an, dass die Illustrationen nicht das fertige Produkt zeigen, sondern sich von der finalen Fassung unterscheiden können. Spätestens zum MWC erfahren wir dann wohl mehr.