Das Samsung Galaxy X wird das bislang teuerste Smartphone – davon geht ein koreanischer Analyst aus. Kein Wunder, will Samsung doch das erste faltbare Smartphone überhaupt präsentieren. Sollten die Prognosen stimmen, dann kostet das Gerät doppelt so viel wie manch anderes Flaggschiff.

Das ist zumindest die Vorhersage von Jang-yeol Kim, dem führenden Kopf der Marktanalysten von Golden Bridge Investment, wie es in der South China Morning Post heißt. Seinen Schätzungen zufolge wird das Galaxy X etwa zwei Millionen Won kosten, umgerechnet rund 1560 Euro. Derartige Preise rufen die Hersteller derzeit nur für limitierte Exklusiv-Modelle auf, beispielsweise das Huawei Mate RS im Porsche Design ab 1.695 Euro. Auch zur Größe des Bildschirms äußerte sich Kim bereits.

Galaxy X mit 7,3-Zoll-Display

Demnach könnte Samsung mit dem Galaxy X ein 7,3-Zoll-Smartphone präsentieren – im ausgeklappten Zustand. Zusammengeklappt betrage die Bildschirmdiagonale schätzungsweise 4,5 Zoll. Das wiederum würde bedeuten, dass das kommende Topmodell mehrere Displays besitzt. Kim spricht dabei von zwei Bildschirmen auf der Innenseite sowie einem weiteren außen.

Ganz neu ist diese Annahme nicht: Bereits Anfang Mai 2018 gab es Gerüchte, wonach das Galaxy X mit drei Displays ausgestattet sein wird. Zu dem Zeitpunkt hieß es, es handle sich um drei Screens à 3,5 Zoll. Zwei davon seien verbunden. Kommt also kein flexibles Panel zum Einsatz? Ein Samsung-Specher gab bereits an, dass man an einem "echten faltbaren Display" arbeite. Details sind bislang aber nicht bekannt.

Kommt das erste faltbare Smartphone im November?

Eine offizielle Präsentation deutet sich für den MWC 2019 an. Sollte das stimmen und Samsung das Galaxy X auf der Messe vorstellen, bekommen wir das erste faltbare Smartphone im Februar zu sehen – falls kein anderer Hersteller schneller ist. Huawei arbeitet angeblich an einem Konkurrenten zum Galaxy X, angeblich mit 8 Zoll und einem geplanten Marktstart noch im November 2017.