Was hat Samsung mit dem Galaxy S9 noch vor? Gerüchten zufolge plant das koreanische Unternehmen ein soziales Netzwerk exklusiv für die Besitzer des neuen Smartphone-Flaggschiffs.

Bereits vorinstalliertes Social-Media-Feature

Bereits Ende Januar gab es via Andriod Authority und weiteren Portalen erste Berichte darüber, dass sich Samsung die Rechte an der Marke „Uhssup“ gesichert haben soll. Der Social-Media-Dienst mit dem etwas sperrigen Namen soll laut südkoreanischen Medien ab Werk auf dem kommenden Top-Gerät Galaxy S9 vorinstalliert sein.

Allerdings ist momentan noch unklar, ob sich dieser Dienst nur auf die neue Galaxy-Serie beschränkt, oder ob auch Vorgängermodelle des südkoreanischen Unternehmens Uhssup nutzen können.

Samsung baut schon seit längerem sein eigenes App-Ökosystem weiter aus. Anwendungen wie Samsung Pay, die Samsung Cloud, der persönliche Sprachassistent Bixby und die biometrische Authentifizierungslösung Samsung Pass erfreuen sich dabei steigender Beliebtheit. Klares Vorbild ist hier wohl Konkurrent Apple: Nutzer der Geräte des amerikanischen Konzerns müssen streng genommen kaum noch Drittanbieter-Dienste nutzen, um sich beispielsweise auszuweisen oder wenn sie Ihre Daten von überall her abrufen wollen.

Kontakte mit Fremden knüpfen dank Uhssup

Die hauseigene Social-Media-Plattform soll vor allem dazu dienen, den eigenen Aufenthaltsort in Echtzeit zu teilen. Damit wäre es möglich, Treffen mit Freunden zu organisieren oder interessante Orte, ähnlich wie bei dem Snap Map Feature der Social-Media-App Snapchat, zu teilen.

Die koreanische Website HeraldCorp hat zusätzlich noch herausgefunden, dass „Uhssup“ eine Messenger-Erweiterung bereitstellen soll, mit der Nutzer untereinander private Mitteilungen austauschen können. Diese Funktion lehnt sich dann stark an Messenger wie WhatsApp, WeChat oder den Facebook Messenger an.

Die Fragen nach der Datensicherheit und Privatsphäre sind allerdings noch nicht beantwortet und so bleibt zu hoffen, dass Samsung mit den Daten seiner Nutzer sorgsam umgeht und dann auch die Datenschutz Grundverordnung (DSGVO), die ab Mai in der EU in Kraft tritt, berücksichtigt. Denn sonst kann es im schlimmsten Fall durchaus zu unfreiwilligen Treffen mit unbekannten Personen kommen. Die Vorstellung des Samsung Galaxy S9 findet am 25. Februar statt. Eventuell wird es dann auch dort neue Informationen zu Uhssup geben.