Motorrad- und Rollerfahrer könnten sich dank einer Neuentwicklung in Zukunft sicherer durch den Verkehr bewegen: Das Start-up Cosmo Connected sammelt derzeit auf der Crowdfunding-Plattform kickstarter für ein Bremslicht, das auf die Rückseite eines Helmes montiert wird und per App sogar Hilfe im Falle eines Unfalls herbeirufen kann.

Dieses Licht sei an der Rückseite des Helmes besser zu sehen als das Bremslicht am unteren Teil des Zweirads, schreiben die Entwickler auf der Crowdfunding-Seite. Zudem leuchtet das smarte Licht nicht nur im Falle einer Bremsung, sondern immer dann, wenn das Gefährt an Geschwindigkeit verliert.

Die dazugehörige App wurde designed, um im Falle eines Unfalls automatisch einen Krankenwagen zu rufen und den Helfern die GPS-Koordinaten des Fahrers zukommen zu lassen. Das Licht soll auf jeden Helm montierbar sein und ist ab 99 Euro bei kickstarter vorzubestellen. Bis Ende Juni sollen auf diese Weise 50.000 Euro zusammenkommen. Weit über 10.000 Euro konnten bis Ende April bereits verzeichnet werden.

Smarte Helme können noch mehr

Auch Fahrradhelme können künftig mehr als nur einen Kopfschutz bieten. Eine Finanzierungskampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo für einen Livall-Helm war ein außerordentlicher Erfolg. Der Helm hat neben einem Headset und Lautsprechern ebenfalls einen Sensor verbaut, der im Falle eines Unfalls den Hilferuf startet, schreibt golem.de. Außerdem ist die Neuentwicklung mit LEDs bestückt, die im Dunkeln für eine bessere Sichtbarkeit sorgen sollen. Der Helm soll 100 Dollar kosten.

Der smarte Fahrradhelm Classon des New Yorker Startups Brooklyness wiederum ist mit Kameras ausgestattet und warnt vor Fahrzeugen, die sich von hinten nähern. Zusätzlich macht er mit Blinker und Bremslichtern auf seinen Träger aufmerksam.