"Pflanze an Gärtner, Pflanze an Gärtner". Was klingt wie ein alter Otto-Waalkes-Sketch, könnte schon bald Wirklichkeit werden. Denn ein Kickstarter-Projekt will Pflanzen ihre eigene App verpassen, über die der Gartenfreund mit seinen grünen Lieblingen kommunizieren kann.

"helloplant" – so soll er heißen, der Draht zu den Pflanzen im eigenen Garten, für den via Kickstarter noch bis zum 3. September das nötige Startkapital gesammelt wird. Und so soll das Smart Gardening funktionieren: Zunächst wird ein Sensor in die Erde neben dem Gewächs eingesteckt. An seinem oberen und unteren Ende werden Bodenfeuchte und -temperatur gemessen sowie Lichtintensität und Umgebungstemperatur. Seine Energie bezieht der Sensor aus einer Knopfzelle, die ein Jahr lang halten soll.

Jede Pflanze bekommt ihr Foto und einen eigenen Namen

Per Bluetooth sendet der Sensor dann die gesammelten Informationen an die helloplant-App. Für jede gemessene Pflanze kann der Hobbygärtner ein Foto hinterlegen, ihr einen Namen geben und die wichtigsten Informationen dazu abspeichern. Die App sendet dann eine Push-Nachricht, wenn es wieder Zeit ist, die Pflanze zu gießen oder neuen Dünger zu spendieren. Mithilfe der Daten kann der Gartenfreund außerdem prüfen, ob auch ansonsten optimale Lebensbedingungen herrschen. Vertrocknete, falsch gepflegte Blumen sollen damit der Vergangenheit angehören.

Bereits heute, eine Woche vor dem geplanten Ende der Sammelaktion, hat helloplant die geplante Finanzierungssumme von 30.000 Euro übertroffen. Im März, berichtet der Smart-Home-Blog siio.de, sollen die ersten Sets ausgeliefert werden und die App für Android und iOS zur Verfügung stehen.