Bescherung für die Freunde der Sony-Bridgekameras: Mit der Sony HX350 präsentieren die Japaner einen Nachfolger für ihre vielseitige HX300. Wie der Vorgänger bietet auch das neue Modell einen eindrucksvollen optischen 50fach-Zoom. Ab Januar soll die Kamera in die Läden kommen.

Besonders viel hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell, der Bridgekamera HX300, bei der neuen Sony HX350 nicht getan, bemängelt Techradar. Dennoch bietet auch das neue Sony-Modell so ziemlich alles, was man für die allermeisten Foto-Ansprüche benötigt, ohne auf eine Systemkamera mit Wechselobjektiven angewiesen zu sein. Das gewährleistet vor allem der 50fach-Zoom, der eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 24 bis 1.200 Millimeter abdeckt bei einer Anfangsblendenöffnung von f/2,8 bis f/6,3.

Gegen Verwackler, die vor allem im Telebereich auftreten, soll ein Optical SteadyShot Bildstabilisator helfen. Die Auflösung beträgt nach wie vor 20,4 Megapixel. Der elektronische Sucher verfügt nur über eine vergleichsweise niedrige Auflösung von 201.600 Pixeln, der schwenkbare Bildschirm an der Kamera-Rückseite mit sieben Zentimetern Diagonale dagegen immerhin über eine Auflösung von 921.000 Pixeln (VGA).

Die Sony HX350 bietet Full-HD-Videos

Also alles beim Alten bei der neuen Sony HX350? Nicht ganz. Der wichtigste Fortschritt: Statt HD wie beim Vorgängermodell können Videofreunde jetzt auch Clips in Full-HD drehen. Die Videos können mit 60p, 60i und 24p aufgenommen werden.

Wie es sich für eine Bridgekamera gehört, bietet auch die HX350 mit Programmautomatik, Blenden- und Zeitvorwahl viele Automatikfunktionen für Hobby-Fotografen – lässt aber gleichzeitig ambitionierten, fortgeschrittenen Fotografen mit einem rein manuellen Modus alle Freiheiten.

Die Sony HX350 soll ab Januar 2017 im Handel erhältlich sein und etwa 450 Euro kosten.