"Der neue Primus unter den Edelkompakten" – mit diesen Worten kündigt Sony seine RX100 VI an. Die Kamera ist zwar klein, aber vollgepackt mit Features. Nur der Preis ist nicht gerade gering.

Das Herzstück der Sony RX100 VI ist ein Exmor RS CMOS Bildsensor von einem Zoll Größe, der mit 20,1 MP auflöst. Ein eigener Speicherchip sowie ein BIONZ X Bildprozessor mit Front-End LSI erlauben Serienfotos mit 24 Bildern pro Sekunde – mit kontinuierlicher Schärfenachführung. Das verspricht ein scharfes Motiv auch in Bewegung. Maximal 233 Bilder lassen sich so in Folge schießen.

Lichtstarkes ZEISS-Objektiv

Als Objektiv kommt das Vario-Sonnar T* von ZEISS zum Einsatz. Die Brennweite rangiert von 24 bis 200 Millimeter bei Blendengrößen von f/2,8 bis f/4,5. Das Objektiv ist laut Sony lichtstark genug, um Porträts mit echtem Bokeh-Effekt zu ermöglichen. Für scharfe Aufnahmen greift dem Nutzer ein Hybrid-AF-System unter die Arme. Das System ist mit 315 Phasen-Autofokuspunkten ausgestattet und stellt sich in nur 0,03 Sekunden scharf – derzeit der Rekord unter den Kameras dieser Sensorgröße.

Überdies verfügt die Sony RX100 VI über eine High-Density-Tracking-Technologie, bei der die Hardware das Motiv mit vielen Autofokuspunkten trackt. Via Touchscreen lässt sich der Fokus mit einem Fingertipp verändern. Bei Bedarf fungiert der Screen auch als Auslöser. Eine automatische Displayabschaltung schont den Akku und erhöht die Laufzeit laut Sony um bis zu 30 Prozent.

Videos in Zeitlupe oder in 4K mit HDR

Videos nimmt die kompakte Kamera auf Wunsch auch in 4K mit HDR auf und verzichtet dabei auf Pixel-Binning, sodass Details nicht auf der Strecke bleiben. Full-HD-Videos lassen sich mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen, Zeitlupen-Aufnahmen sogar mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde.

Der Marktstart der Sony RX100 VI ist für Juni 2018 geplant, einen genauen Termin nennt die Pressemitteilung jedoch nicht. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.300 Euro.