Türen, die sich wie von Zauberhand öffnen, Lichtschalter, die auf Sprachbefehle reagieren und Spielekonsolen, die große Schatten vorauswerfen – in den letzten Wochen wurde in der Welt der Technik die Zukunftsmusik ziemlich laut aufgedreht. Sie wollen die besten Songs nochmal hören? Kein Problem, hier sind sie.

Im Repeat-Modus läuft derzeit die Nintendo Switch. Vor einem Monat stellte Nintendo seine neue Konsole vor. Mit den nächsten News will sich der Konzern erst im Januar melden – für Gamer-Fans jedoch längst kein Grund, die Pauken wieder einzupacken. Denn nahezu wöchentlich rieselt doch die ein oder andere Insider-News zur Switch durch. Diesmal stellte ein britischer Händler das gute Stück schon mal zum Verkauf, und bestätigte so den Preis, den sich aber eigentlich schon fast jeder gedacht hatte: etwa 230 Euro wird die Grundversion voraussichtlich kosten.

Ebenfalls immer öfter in den Playlisten: der Smart Home-Bereich. Dieser entwächst immer mehr dem Nischendasein, denn immer mehr Startups drängen auf den Markt und liefern innovative, bezahlbare und ungemein nützliche Technik. Das smarte Türschloss Nuki etwa beendet endlich das ewige Kramen in der Tasche nach dem Schlüssel und öffnet alle Türen mit einem einfachen “Sesam öffne dich!” – OK, und einem Bluetooth-Device.

Wo ein magisches Wort aber tatsächlich etwas bewirkt, ist der HomeKit Lichtschalter von Elgato. Dieser ersetzt einfach den vorhandenen Lichtschalter und lässt sich per Siri steuern.

Snapchat macht jetzt Sonnenbrillen, Coca Cola meint, Selfies sind was für Flaschen und Facebook weiß wo das nächste WLAN ist

Soviel zu den aktuellen Hits. Einige Backgroundsänger haben es leider in der vergangenen Woche nicht in die Technik-News-Band geschafft. Dennoch haben sie einen interessanten Auftritt hingelegt: Da wäre etwa die Snapchat-Brille – eine Sonnenbrille mit Kamera-Funktion. Sie ist aber bisher noch dem amerikanischen Publikum vorbehalten: Zu kaufen ist sie nur in mobilen Verkaufsautomaten. Sie hätten gerne sofort eine? Dann brauchen Sie etwa 130 Euro und ein Flugticket, derzeit steht die bislang einzige gelbe Box in New York City.

Noch innovativer wird das nächste Foto allerdings mit der Selfie-Flasche. Coca Cola hat einen kleinen Aufsatz entwickelt, der einfach unten an die Flasche gesteckt wird und dann ein Foto macht, wenn diese im 70 Grad-Winkel zum Trinken angesetzt wird. Prost!

Doch egal, ob Sie nun in Zukunft Ihre Bilder mit der Brille oder der Flasche machen, eines brauchen Sie am Ende für das Teilen der Bilder trotzdem noch: WLAN! Und dass dieses häufig gratis in der Nähe zur Verfügung steht, hat sich nun kein Geringerer als Facebook zur Aufgabe gemacht. Die App sucht künftig nach kostenlosen WLAN-Hotspots in der Umgebung. Zumindest, wenn die derzeitige Test-Phase gut verläuft.