Auch ohne Auftritt beim Mobile World Congress (MWC) in Barcelona bietet Apple reichlich Gesprächsstoff für die weltweite Mobil-Community. Das jüngste Gerücht: Der Konzern aus Cupertino will sich schon beim kommenden iPhone 8 vom Lightning-Anschluss verabschieden und diesen durch einen USB-C-Port ersetzen.

Gerade erst 2012 hatte Apple mit seinem exklusiven Lightning-Anschluss den vorher verwendeten 30-poligen Anschluss in Rente geschickt. Das gefiel nicht jedem, waren doch viele Peripherie-Geräte nur noch allenfalls mit einem Adapter zu benutzen. Fünf Jahre später könnte sich Geschichte wiederholen. Denn laut eines Berichts des Wall Street Journal, auf den sich The Verge beruft, will sich Apple beim iPhone 8 nun vom Lightning-Anschluss verabschieden.

Allerdings setzt Apple anscheinend nicht mehr auf ein eigenes System. Stattdessen spendieren die Kalifornier ihrem kommenden Flaggschiff und den folgenden iOS-Geräten offenbar den aktuellen Industriestandard USB-C. Den hatte Apple bereits beim MacBook Pro und MacBook Pro eingesetzt, und auch bei anderen Anbietern wird USB-C zunehmend zur Norm.

Welche Neuerungen bietet das iPhone 8 von Apple?

Auch zu weiteren Neuerungen beim iPhone 8 nimmt der Bericht des Wall Street Journal Stellung. So sind sich die Redakteure sicher, dass – wie vermutet – ein gewölbtes OLED-Display im neuen Apple-Smartphone verbaut wird. Statt des Home Buttons käme eine Touch Bar zum Einsatz, in der sich eine sogenannte Function Area mit den grundlegenden Funktionen befindet. Auch dazu hatte es bereits erste Gerüchte gegeben.

Ob mit dem iPhone 8 aber tatsächlich die Ära des Lightning-Anschlusses zu Ende geht, bleibt abzuwarten. Möglich ist auch, dass das Aufladen per USB-C nur über einen Adapter geplant ist. Zumal Apple laut Gerüchten mit Techniken zum kabellosen Laden experimentiert. Zudem haben die Kalifornier gerade kürzlich mit dem Ultra Accessory Adapter (UAC) einen weiteren Anschluss-Typ ins Lizenzprogramm für ihre Geräte aufgenommen.