Stets die passende Ausleuchtung: Vivos neue "Super HDR" getaufte Fototechnik nutzt künstliche Intelligenz, um auch bei widrigen Beleuchtungssituationen perfekte Fotos aufzunehmen. Auf Knopfdruck schießt ein Smartphone zwölf Bilder, die Software übernimmt den Rest.

In der offiziellen Pressemitteilung verkündet Vivo, dass Super HDR somit mehr Bilder zu einer Aufnahme zusammensetzt als bisherige Lösungen. Das Ziel ist dabei, eine möglichst naturgetreue Belichtung zu erreichen. Hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel, die Bildbestandteile erkennt und die Stellen aufhellt oder abdunkelt.

Keine Probleme mit Gegenlicht

Beispielbilder demonstrieren bereits eindrucksvolle Resultate bei harschem Gegenlicht: Eine Bergwiese erstrahlt in saftigem Grün und mit kontrastreichen Schatten, während sich im Hintergrund Wolken klar vom dunkelblauen Himmel absetzen – trotz direkter Sonneneinstrahlung.

Ein weiteres Beispiel zeigt ein Paar unter einem Schirm am Strand. Auch hier befindet sich die untergehende Sonne direkt vor der Linse. Durch Super HDR wirkt die Szene jedoch fast so, als würde der Betrachter vor Ort sein. Der Algorithmus erkennt zudem, ob sich Personen im Sucher befinden und passt die Einstellungen entsprechend an, sodass etwa bei Porträts die Menschen stärker in den Fokus rücken.

Vivo Super HDR Paar am Strand
Super HDR liefert offenbar auch bei Gegenlicht am Abend natürlich wirkende Fotos. (© 2018 Vivo)

Super HDR für das OnePlus 6?

Welche Smartphones in Zukunft mit Super HDR aufwarten werden, lässt die Mitteilung unerwähnt. Gut möglich, dass das Vivo Apex als erstes Gerät damit ausgestattet sein wird: Zunächst nur als Konzept präsentiert, soll das Full-Display-Smartphone mit Fingerabdrucksensor im Bildschirm nun doch offiziell in Produktion gehen und noch 2018 erscheinen. Der Marktstart in Deutschland ist allerdings noch nicht sicher. Denkbar ist auch eine Implementierung in das OnePlus 6 – dessen Hersteller gehört nämlich wie Vivo und Oppo zum selben Mutterkonzern BBK Electronics.