Bei WhatsApp folgt Feature auf Feature: Nachdem erst vor Kurzem bekannt wurde, dass sich Android-User bald über neue Emojis und Sticker freuen können, bekommt der Messenger nun eine weitere benutzerfreundliche Funktion. Wie die Beta-Version von WhatsApp 2.18.335 verrät, sollen bald schon private Antworten in Gruppenchats verfügbar sein.

Gruppenchats werden bei WhatsApp, Facebook und Co. immer wichtiger: Hier werden vielseitige Informationen an unzählige Menschen weitergegeben. Für die Administratoren ist es je nach Gruppengröße allerdings schwierig, den Überblick über das Geschriebene zu behalten. Einige Diskussionen finden vielleicht auch nur zwischen bestimmten Mitgliedern statt und stören andere.

Genau deswegen führt WhatsApp wohl mit dem nächsten Update eine neue Funktion ein. Wie TechNews18 berichtet, soll mit dem Upgrade auf Version 2.18.335 ein Feature eingeführt werden, das private Nachrichten in Gruppenchats ermöglicht – und so für mehr Struktur und Ordnung in der Gruppe sorgt.

Funktion noch in Beta-Testphase

Entdeckt haben diese Funktion Tester, die bereits die Beta-Version 2.18.335 auf Bugs und Schwierigkeiten bei der Handhabung überprüfen sollen. Laut einschlägiger Screenshots soll in einem Gruppenchat nun über das Drei-Punkte-Menü rechts oben im Fenster der Unterpunkt "Privat antworten" hinzukommen.

Dazu müsse lediglich eine gesendete Nachricht über Antippen ausgewählt werden. Danach wird der Privat-antworten-Button betätigt und WhatsApp wechselt automatisch in einen eigenen Chat.

Private Nachrichten auch in geschlossenen Gruppen

Der größte Vorteil an dem Feature: Zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern wird der Austausch privater Nachrichten stark beschleunigt und vereinfacht. Zusätzlich soll die Funktion für alle Typen der Gruppenchats verfügbar sein, auch für geschlossene Gruppen oder solche, bei denen lediglich der Administrator Nachrichten senden darf. Er kann so durch einfaches Tippen direkt kontaktiert werden.

Bisher wurde die Funktion nur unter Android-Geräten gesichtet. Wann sie für iOS-Nutzer ausrollt, ist bislang unklar.

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