Das WhatsApp-Universum steht nicht still: Eben erst bestätigen Sprecher des Facebook-Konzerns, dass ab 2019 Werbung im WhatsApp-Status ausgespielt wird, da ziehen auch schon neue Emojis auf Android-Smartphones – und ein Bug, der Nutzern Probleme beim Installieren bereitet.

Erst mal wird es bunt bei WhatsApp: Schon in den nächsten Tagen können sich Tester der öffentlichen Beta-Version für Android-Smartphones auf die Integration neuer Emojis freuen. Erst vor Kurzem kam eine Reihe neuer Sticker hinzu, jetzt soll aber auch die Emoji-Welt wachsen, wie SmartDroid berichtet.

Unter den Neuzugängen befinden sich unter anderem ein Party-Emoji, ein schwitzendes und ein frierendes Gesicht. Integriert werden die neuen Smileys ab Version 2.18.338. Das Update soll zunächst für Andoid-User erscheinen und erst später für iOS folgen.

Ab 2019: Werbung in Status ist offiziell

Bereits Anfang August kursierten Gerüchte, dass WhatsApp bald schon durch Werbung monetarisiert werden soll. Jetzt bestätigt WhatsApp-Vize-Präsident Chris Daniels, was vorab gemunkelt wurde: Ab 2019 wird Werbung im WhatsApp-Status ausgespielt. Und die wird jeder Nutzer sehen, egal welches Smartphone oder welches Betriebssystem er besitzt. Wie Android Police berichtet, wird die Funktion nicht umgangen werden können – nach 24 Stunden soll die Werbeanzeige aber, genau wie der Status selbst, von selbst gelöscht werden.

Bug sorgt für Probleme bei Installation

Damit aber noch nicht genug: Neueste Meldungen aus dem WhatsApp-Universum stammen von zahlreichen Nutzern, die ihrem Ärger über den Messenger auf sozialen Medien Luft machen. Demnach sorge ein Bug dafür, dass die Verifizierung der Handynummer nicht klappt und immer wieder um fünf Minuten nach hinten verschoben wird. Dabei ist momentan noch kein Ende in Sicht.

Publik wurde der Bug durch den Insider WABetaInfo, der via Twitter Nutzer ausfindig machte, deren WhatsApp nach Deinstallation nicht mehr korrekt installiert werden konnte. Anscheinend wird der zur Verifizierung der Handynummer benötigte Code nicht an die entsprechenden Nutzer gesendet.

Das Problem sei WhatsApp bekannt. Es wird schnellstmöglich nach einer Lösung gesucht. Bis dahin lautet die Devise: WhatsApp nicht deinstallieren.

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