WhatsApp arbeitet angeblich an einem „Mark as read“-Feature. Damit könnte der Nutzer demnächst eintrudelnde Nachrichten direkt als „gelesen“ markieren – ohne dafür die App zu öffnen. Eine andere sinnvolle Neuerung ist bereits verfügbar: Die Kennzeichnung weitergeleiteter Nachrichten.

WhatsApp entwickelt seinen Messenger-Dienst ständig weiter. Neben größeren Features wie den zuletzt vorgestellten Gruppenanrufen sind es auch kleine Änderungen, die für den Alltag durchaus Sinn machen können. Eine davon soll nun auf dem Weg sein: eine „Mark as read“-Funktion. Sie soll das Vorsortieren der ankommenden Nachrichten entscheidend erleichtern.

„Als gelesen markieren“ per Knopfdruck

Wie WABetaInfo berichtet, habe WhatsApp darüber informiert, an der neuen Funktion zu arbeiten. Allerdings weist die Webseite auch darauf hin: Noch sei das „Mark as read“-Feature nicht verfügbar, da noch an Kleinigkeiten gefeilt wird.

Künftig soll es aber möglich sein, ankommende Nachrichten direkt als „gelesen“ zu markieren. Das Ganze werde direkt in der Nachrichtenleiste über einen Button umgesetzt. Sobald der Nutzer auf den „Als gelesen markieren“-Knopf tippe, werde die Nachricht nicht mehr als neu angezeigt.

Das Ziel: Mehr Überblick für User, die viele Messages und entsprechend viele Meldungen über neue Nachrichten erhalten und so nur schwer den Überblick behalten.

Neues Feature gegen Fake News

Eine andere Funktion ist ebenfalls neu, aber mit dem aktuellen Update bereits eingeführt: die Kennzeichnung von Nachrichten, die weitergeleitet wurden. So kann der Empfänger Messages erkennen, die im Original nicht vom Versender stammen.

Ein Feature, das einen ernsten Hintergrund hat. WhatsApp steht derzeit insbesondere in Indien in der Kritik. Der Vorwurf: Der Messenger-Dienst trage zu falschen Gerüchten bei – aufgrund derer es in der Vergangenheit sogar zu Verbrechen gekommen ist.

Es ist deshalb kein Zufall, dass WhatsApp mit ganzseitigen Anzeigen in indischen Tageszeitungen über Falschmeldungen aufklären will. Und dass das neue Feature zur Kennzeichnung von Weiterleitungen zunächst in Indien getestet wurde.